Monetarisierung: Payment in lokaler Währung und Abo-Bezahlmodell für Apps

Monetarisierung: Payment in lokaler Währung und Abo-Bezahlmodell für Apps


Die klassischen Facebook Credits haben ausgedient. Von nun an kann jeder App-Entwickler seine Nutzer in ihrer lokalen Währung bezahlen lassen. Für eine Übergangsphase kann man noch Facebook Credits erwerben, bis zum Ende des Jahres sollen aber alle Apps auf lokale Währungen konvertiert werden.

Der Bedarf für Facebook Credits hat sich in der zwischenzeit ohnehin schon gelegt. Vielleicht war er auch nie da – schließlich hat der App-Store von Apple auch keine eigene Währung für In-App Purchases.

Die großen Spiele auf Facebook haben ohnehin schon alle ihre eigenen Währungen erschaffen. Denn: Gold als harte Währung hat sich seit hunderten von Jahren bewährt und ist anscheinend auch heute noch plattformneutraler. Schlussendlich macht ein Anbieter seinen Umsatz auch selten ausschließlich auf Facebook sondern auch bei Google Play und auf dem iOS. Und für die Anbieter ist ein virtuelles Ökosystem mit eigener Währung ohnehin leichter zu handhaben.

Des weiteren führ Facebook Subscriptions ein. D.h. dass App-Entwickler von nun an automatisiert monatliche Gebühren erheben können, um Kunden oder Spieler beispielsweise einen Premium-Status zu verleihen. Facebook selbst behält sich davon die branchenüblichen 30% ein. Die Subscriptions fangen bei einem Minimum von $1 an und sind nach oben nicht begrenzt. Leider haben wir hier noch keine App gefunden, die die Subscriptions wirklich schon außerhalb einer Beta-Phase implementiert haben. Für Anregungen in welcher App sie wie zu finden sind, steht die Kommentar-Sektion offen.

Aber immerhin kann man einmal abgeschlossene Abonnements in den Payment-Einstellungen bereits wieder kündigen.

Da die Developer-Informationen doch sehr ins Detail gehen, sei euch die entsprechend lange Dokumentation ans Herz gelegt. Parallel dazu gab es auch Änderungen an der API der Payment Reports, um tagesaktuell die Transaktionsdaten der Subscriptions einsehen zu können.

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Veröffentlichung 16. August 2012

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