Launching Season: Der neue Publisher

Launching Season: Der neue Publisher


Die hier vorgestellte Neuerung gehört zu einer Serie von neuen Funktionen, die Facebook am 23.08. im Rahmen der Launching Season vorgestellt hat. Diese sollen ab Ende der Woche an die Nutzer ausgerollt werden.

Der neue Publisher - Quelle: Facebook.com

Der neue Publisher - Quelle: Facebook.com

Der Publisher, Facebooks Eingabefeld für Statusnachrichten und Medienveröffentlichungen, erfährt mit den kommenden Updates auch einige Neuerungen.

Im Detail:

  1. Das Markieren von Personen und Seiten wird überarbeitet. Dies ist nun über einen eigenen Button möglich.
  2. Ab sofort können auch am Rechner Orte in Updates angegeben werden. Dies kann nicht nur der aktuelle Aufenthaltsort sein, sondern auch ein Ort, an dem man einmal war, den man gerne besuchen möchte oder den man einfach nur einer anderen Person empfiehlt.
  3. Ein Feature, das schon seit über einem Jahr im Publisher existiert, erhält mehr Raum: Die Einstellungen zur Sichtbarkeit von Statusupdates.

Über das Markieren von Personen und Orten haben wir bereits berichtet. Die Funktionen hinter der Sichtbarkeitseinstellung hat sich aber etwas gewandelt.

Was schon immer ging, ist das Festlegen von Empfängern und Empfängergruppen in Facebook. Leider wurde dies bisher aber kaum von einem Nutzer verwendet. Auch die damit verbundenen Möglichkeit Listen anzulegen ist kaum bekannt. Gerade einmal fünf Prozent sollen diese Funktion kennen. Aus der Unwissenheit heraus, wurden Google Circles als große Innovation gefeiert, da sie Listen (nichts anderes sind Circles) mehr ins Blickfeld des Nutzers lenkten.

Wer kann Beiträge sehen?

Wer kann Beiträge sehen?

In dieser „Inline-Funktion zur Festlegung des Publikums“ (was für ein sperriger Name) hat Facebook auch noch mal ein wenig ausgemistet. Aus den aktuell sechs Auswahlmöglichkeiten unter dem kleinen Schloss, werden nach dem Update nur noch drei: Öffentlich, Freunde und Benutzerdefiniert. Diese Vereinfachung soll den Nutzern entgegen kommen, die sich nicht mit „Freunden von Freunden“ und „Freunde und Netzwerke“ herumschlagen wollen.

Die wirkliche Neuerung versteckt sich auch hier im Hintergrund. Das nachträgliche Anpassen der Sichtbarkeit eines Beitrages wird nun möglich. Das bedeutet, der Nutzer kann im Nachhinein einzelnen Nutzern, Listen oder auch Gruppen die Möglichkeit einen Beitrag zu sehen entziehen. So muss man Statusnachrichten, die für den ursprünglichen Empfängerkreis nicht mehr geeignet sind, nicht mehr löschen, sondern kann diese auf Facebook belassen und einfach deren Sichtbarkeit ändern.

Uns gefallen diese Änderungen gut. Wie findet ihr die Neuerungen am Publisher?

 

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Es gibt 7 Kommentare

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  1. 4
    Michael M. Roth

    Korrekturhinweis, bei Punkt 3.:
    „Ein Feature, dass“
    „das“ ist hier ein Relativpronomen, das mit *einem* s geschrieben wird („dieses“, „jenes“, „welches“ … einsetzbar)

    Ansonsten vielen Dank für die gute Zusammenfassung!

    LG aus Karlsruhe/ Micha :)

  2. 5
    Michael M. Roth

    Julian: Mit dem kleinen aber wichtigen Unterschied, dass FB seine Listen eben *nicht* prominent dargestellt hat. Insofern schon eine Innovation zumindest in der Darstellung (und somit intuitiven Handhabarkeit) von G+

  3. 6
    webberei

    Eben! Als wenn Facebook nicht in der Lage wäre, die Listen etwas mehr nach vorne zu rücken …
    Und das heisst noch lange nicht, dass Listen oder Circles wirklich das non+ultra werden. Mein Gott, wieviel verschiedene circles hat denn Ottonormal?

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