Instagram API zukünftig mit neue Richtlinien, neuem Überprüfungsprozess für Apps und einigen Einschränkungen

Instagram API zukünftig mit neue Richtlinien, neuem Überprüfungsprozess für Apps und einigen Einschränkungen


Instagram hat heute keine guten Nachrichten für Entwickler. Wie diese Woche angekündigt wurde, wird der Zugriff auf bestimmte Funktionen eingeschränkt und zusätzlich ein neuer Prozess zum Überprüfen von externen Anwendungen implementiert. Die Änderungen bedeuten für manche externe Apps das komplett Aus. Die Änderungen lassen sich in drei Punkten zusammenfassen:

1. Einfachere Regeln für die Plattform

Die Richtlinien für Entwickler wurden aktualisiert und erwähnen jetzt explizit die zukünftig gewünschten Nutzungsszenarien der Instagram API:

  • Help individuals share their own content with 3rd party apps, such as apps that let you print your photos and import an Instagram photo as a profile picture.
  • Help brands and advertisers understand and manage their audience, develop their content strategy, and get digital rights to media. Established apps in this space may apply for our newly announced Instagram Partner Program.
  • Help broadcasters and publishers discover content, get digital rights to media, and share media using web embeds.

Für viele Unternehmen ist auch schon die gute Nachricht inkludiert: An euren Marketing-Aktionen wird sich nicht viel ändern. Es ist bei Instagram ausdrücklich gewünscht, dass Kampagnen auf der API aufsetzen.

Die kompletten Richtlinien könnt ihr hier nachlesen.

2. Neuer Prozess zum Überprüfen von Anwendungen

Ab dem 3. Dezember wird jede Anwendung einen Prozess zur Überprüfung von Instagram durchlaufen. Dort wird geprüft, ob ihr die Regeln einhaltet. Bis dahin können noch Apps ohne diesen Überprüfungsprozess erstellt werden. Alle vorhandenen Anwendungen müssen aber bis zum 1. Juni 2016 diesen Prozess durchlaufen.

Das heißt, ihr müsst diesen Review einmal einplanen und durchführen. Am besten deutlich vor dem 1. Juni 2016, damit ihr eventuelle Anpassungen noch durchführen könnt. Bisher ist auch nicht bekannt, wie lange dieser Prozess dauern wird.

Instagram wird allerdings in diesem Zusammenhang auch einen „Sandbox Mode“ veröffentlichen. In diesem können Anwendungen entwickelt und getestet werden, bevor diese zum Review an Instagram gesendet werden.

3. Mehr Kontrolle für die Community

Bis jetzt gab es ja keine großen Einschränkungen. Instagram will der Community aber zukünftig mehr Kontrolle darüber geben, wie und wo ihre Inhalte veröffentlicht werden:

„We’ve heard from the community that it can be unclear where their content is being shared and viewed… „

Deshalb werden ab sofort die API-Funktionen für folgende Endpunkte eingestellt: „/users/self/feed“ und „/media/popular/„. Vorhandene Anwendungen können beide API-Aufrufe noch bis zum 1. Juni 2016 nutzen – oder eben bis der Review-Prozess gestartet wird. Im Detail sind dies die Änderungen die anstehen:

  • Start in Sandbox mode for dev & test
  • Need to be reviewed and permission scopes approved before used in production
  • All API endpoints require a valid access_token
  • All API endpoints require a specific permission scope granted by the user
  • New follower_list permission scope
  • New public_content permission scope
  • New rate limits for Sandbox and Live apps
  • Private content only available to content owner
  • Deprecation of /users/self/feed
  • Deprecation of /media/popular
  • Deprecation of /geographies/media/recent
  • Deprecation of Realtime subscriptions for tags, locations and geographies
  • API responses containing media objects no longer return the data field in comments and likes nodes

Was sind das für Einschränkungen? Wie gesagt sind die meisten Marketing Apps weiterhin möglich, auch die beliebten Fotoeditoren oder ähnliches sind alle noch möglich. Was Instagram zukünftig nicht erlaubt, ist das automatische Auslesen von populären Bildern im Netzwerk oder Anwendungen, die auf den gesamten Feed zugreifen wollen. Instagram will so verhindern, dass populäre Inhalte automatisch auf anderen Seiten laden, ohne dass dies der Nutzer beeinflussen kann. Dienste wie Iconosquare, Webstagram usw. müssen sehen, ob sie Teile ihres Dienstes anpassen.

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