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Bereits seit 2007 beschäftigen Die Socialisten sich mit der Konzeption und Entwicklung von Social Media und Facebook Anwendungen. Gestern haben Sie uns mit einem Hack überrascht, mit dem es schon heute möglich ist Facebook Check-In Deals für deutsche und andere nicht US Places und Pages anzulegen.

Dank Hack: Der erste Facebook Deal in Österreich

Dank Hack: Der erste Facebook Deal in Österreich

ACHTUNG: Die folgende Schritte sind nicht ganz ungefährlich und jeder der sie ausprobiert ist selbst für mögliche Folgen, wie etwa die Löschung der eigenen Page und des Profils, verantwortlich.

Facebook Check-In Deals sind ein Tool im Facebook Marketing Werkzeugkasten auf das Vermarkter hier bereits seit einem ersten Testlauf Ende Januar 2011 warten. Damals hatten eine Hand voll Unternehmen darunter Douglas, Gravis, Vapiano und der FC Bayern München erste Deals zur Verfügung gestellt. Die Resonanz der Unternehmen war dabei durchaus positiv und die Erwartungen an die Kundengewinnungsmöglichkeiten dieser Facebook Werbeform ist sehr hoch.

Der Weg zu eigenen Deals ist relativ einfach, wenn man einmal drauf gekomen ist, und funktioniert wie folgt:

  1. Als erstes braucht es einen Facebook Place. Das kann entweder ein geclaimter Place sein, oder aber eine Page die Dank Adressinformationen zum Place wurde.
  2. Wir haben als nächstes Facebook auf English (US) gestellt. Ob das unbedingt notwendig ist wissen wir nicht. Aber in der US Version geht bei Facebook prinzipiell immer mehr :)
  3. Die Adresse eines Places lässt sich nachträglich in den Page Einstellungen ändern. Genau das machen wir uns für unseren kleinen Hack zu Nutze und geben eine gültige amerikanische Adresse ein. Falls ihr keine Adresse zur Hand habt: einfach mal bei Google nach einem Unternehmen in New York etc. suchen. Anschließend speichern und Admin Menü verlassen.
  4. Schritt vier ist einfach: Warten. So circa 10-20 Minuten.
  5. Erneut in das Admin Menü gehen. Hier sollte jetzt als letzter Menüpunkt “Deals” auftauchen. Falls nicht: Zurück zu Schritt vier.
  6. Den eigenen Deal wie bereits im Januar von uns ausführlich beschrieben anlegen. Pro Place ist derzeit ein Deal möglich. Ihr solltet im Deal selbst auf Englisch kommunizieren, da dieser von Facebook abgenommen werden muss. Mit deutschem Text könnte das schwer werden.
  7. Abspeichern und wiederum warten. Der Deal wird jetzt von Facebook überprüft und unter “Deals” erscheint dieser mit dem Vermerk “Pending Review”. Gleichzeitig gibt es zur Überbrückung der Wartezeit eine Mail von Facebook.
  8. Nach zwei bis 24 Stunden ist es dann hoffentlich so weit. Facebook sendet eine weitere Mail und der Deal wurde freigeschaltet und kann genutzt werden.
  9. Jetzt noch mal die Adresse hacken und den Place wieder nach Deutschland verlegen.
  10. Wichtig: Bereitet die Mitarbeiter am POS darauf vor, dass sie unter Umständen ein Handy unter die Nase gehalten bekommen und wie sie darauf reagieren sollen.
  11. Fertig!

Ja, das ist ein echte hässlicher Hack. :) Wer das Risiko aber nicht scheut kann auf diesem Weg sicher gegenüber den Mitbewerbern punkten.

Sobald der Place in den USA angelegt wurde bzw. dorthin "verschoben" wurde erscheint auch diese Meldung welche besagt, dass die Facebook Angebote nun auch vom eigenen Unternehmen genutzt werden können

Unser Deal wartet noch auf seine Freischaltung

Unser Deal wartet noch auf seine Freischaltung

Fertig eingerichtet und für Besucher sichtbar. Unser Deal in München.

Fertig eingerichtet und für Besucher sichtbar. Unser Deal in München.

 

Und natürlich auch auf dem iPhone sichtbar, sonst wäre es ja sinnlos.

Und natürlich auch auf dem iPhone sichtbar, sonst wäre es ja sinnlos.

Und die Statusmeldung dazu im Newsstream

Und die Statusmeldung dazu im Newsstream

Trotz der erfolgreichen ersten Tests im Januar scheint eine offizielle Einführung in Deutschland noch nicht bevorzustehen.

Also: Wer von euch wird diesen Hack nutzen? Und für welche Kunden?

Weitere Informationen zu Deals & Places:


36 Kommentare

  1. Hm, sowas in die Richtung dachten wir uns schon, nach der Ankündigung in der Allfacebook Page vor zwei Stunden…
    Aber an sich ist der “Hack” für Unternehmen uninteressant. Man kann nur englische Deals anbieten und das Risiko, dadurch seine Firmenseite zu gefährden oder die angelegten Deals ganz schnell wieder zu verlieren ist zu groß.

    Würden wir persönlich so nicht einsetzen.

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  2. Peter Gay-Heim

    Also das Hack zu nennen ist schon ein wenig übertrieben. :)

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  3. Ich denke es lohnt sich zu warten bis man das auch “ganz normal” anlegen kann.

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  4. Ihr seit was Facebook-Themen betrifft sehr weit vorne und immer sehr hilfreich – Aber dass hier … ist Schrott. Ich schließe mich Marco an… >>uns für unseren kleinen Hack zu Nutze und geben eine gültige amerikanische Adresse ein. Falls ihr keine Adresse …<< Geht's noch ?

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  5. Janosch

    Wir nutzen bereits eine Methode um Facebook User beim Check-In zu belohnen. Diese ist jedoch sehr umständlich. Frage dazu: Kann der User öfters als ein mal am Tag diesen Deal benutzen oder nur einmal pro Tag und das wars?

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  6. Wir warten lieber auch erstmal auf den lang erwarteten release. Wäre schade, wenn aus ungeduld die seite weg ist.

    aber sonst ne tolle sache.

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  7. da bin ich doch eher fürs Warten :-) aber mächtig interessant ist es trotzdem :-)

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  8. Hallo,

    vielen Dank für die Info. Wisst ihr, wie sichergestellt wird, dass ein Kunde einen Gutschein nur einmal nutzen kann?

    Antworten
  9. Jens

    Danke euch für die Infos!

    Antworten
  10. Kristian

    hat jemand einen Deal erfolgreich schalten können?

    Antworten

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