Facebook Kontakte importieren

Wie Facebookbiz schon berichtet hat testet Facebook gerade einen Kontaktimporter für Facebook Pages:

Bei einigen Facebook Seiten erscheint oben eine Meldung, die Administratoren die Option bietet, Email-Kontakte zu Facebook Seiten einzuladen. Die Funktionsweise ist analog zum Kontaktimporter für private Nutzer. Für Unternehmen ist dies eine weitere hilfreiche Möglichkeit neue Fans für ihre Facebook Seite zu gewinnen, speziell wenn man über eine umfangreiche Kundendatenbank verfügt. (Weiterlesen auf Facebookbiz.de)

Eine Funktion neue Fans per E-Mails einzuladen wurde bei uns schon oft angefragt und würde demnach auf reges Interesse stoßen. Wir konnten den Kontaktimporter noch nicht Live testen und konnten auch nicht herausfinden ob es sich um einen kurzfristigen Test handelt oder um einen Roll-out.

Für uns stellt sich hier auch die Frage wie genau die Einladung beim Kunden ankommt und ob diese z.B. direkt auf Facebook benachrichtigt werden. Wichtig ist dies vor allem deswegen, weil man die Kontakte natürlich auch einfach über ein eigenes Mailing/Newsletter einladen kann. Kritisch ist wie auch beim normalen Kontaktimporter die Frage ob und wie lange Facebook die angegebenen Adressen speichert, denn einige der Kunden würden ihre Adresse wohl ungern im System von Facebook sehen.

Auch die rechtliche Frage ist nicht zu verachten: Ohne Einwilligung des Kunden darf eine Firma (sei es Facebook oder der Pagebetreiber) einen Kunden nicht zu Werbezwecken kontaktieren.

Was haltet ihr davon? Habt ihr das Feature schon gesichtet?


9 Kommentare

  1. Also ich habe auch schon nach dem neuen Feature gesucht, aber auch nichts gefunden. Bin mal gespannt wann es für alle Pages kommt!

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  2. Rechtlich ist es tatsächlich sehr problematisch. Hier gelten dieselben Regeln wie beim Direkt-Marketing ( http://spreerecht.de/datenschutz/2009-04/rechtliche-fallstricke-im-email-marketing ). D.h. Emails mit werbendem Charakter dürfen grundsätzlich nur dann versendet werden, wenn eine eindeutige und bewusste Einwilligung in deren Empfang vorliegt. Sprich, in diesem Fall hier muss der Empfänger klar und deutlich zum Ausdruck gebracht haben, dass er mit Hinweisen auf Onlineaktivitäten eines Unternehmens einverstanden ist.

    Eine solche Einwilligung läge vor, wenn der Kunde z.B. einen Newsletter abonniert hat, in dem auf Informationen dieses Charakters hingewiesen wurde (z.B. “Unser Newsletter informiert sie über unser Unternehmen und unsere Produkte …”). Doch muss ein Newsletter den Kunden auf jederzeitige Widerrufsmöglichkeit hinweisen, was bei einer automatischen Email schlecht geht. Es sei denn man kann selbst den Text eingeben und einen Widerrufshinweis einbauen.

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