Facebook Listen wie bei Google+ organisieren: CircleHack

Facebook Listen wie bei Google+ organisieren: CircleHack


Circles für Facebook Listen

Circles für Facebook Listen

Das Netz ist schnell, sehr schnell. Weniger als 24 Stunden hat es gedauert, bis ein paar findige Programmierer die Google+ Circles Funktion für Facebook Listen unter circlehack.com nachgebaut hatten. Dank etwas JavaScript und der Facebook API kann nun jeder seine Facebook Listen so organisieren, wie in Google+.

Das Circles Konzept bei Google+ funktioniert so ähnlich wie die Facebook Listen. Der Nutzer sortiert all seine Kontakte in sogenannte Circles – (Freundes-)kreise – und kann diese im Anschluss dazu nutzen seine Nachrichten und Statusupdates auf google+ gezielt zu teilen. Dabei stehen die Circles klar im Vordergrund. Eine Nachricht lässt sich nicht teilen ohne das zuvor explizit die Empfänger festgelegt wurden. Bei Facebook kann man seine Freunde ja in Listen einsortieren, ist aber nicht gezwungen die Empfängerlisten vor der Veröffentlichung auszuwählen.

Das Projekt wurde samt SourceCode übrigens in einem offenen Git Repository abgelegt. So kann jeder weitere Verbesserungen dran vornehmen oder sich anschauen, welche Funktionen nötig sind um Circles auch in eigenen Projekten zu implementieren.

Wie findet ihr das Konzept der Circles? Ist ein explizites festlegen der Empfänger ein Gewinn für den Datenschutz?

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Es gibt 13 Kommentare

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  1. 1
    Jasper Krog

    Kein Gewinn für den Datenschutz, aber ein Gewinn für eine einfache Trennung meines Netzwerkes in Kollegen, Freunde, Hobby-Interessenten und Co.. Gerade in Bezug auf Kollgene, Arbeit oder meine Lieblinsgthemen ist so ein Circle schon nicht schlecht und hat mehr „Persönlichkeit und Geschlossenheit als eine Fanpage…

  2. 2
    Erich

    Cool und schnell gemacht, aber schon noch nicht ganz dasselbe.

    In + kann ich ja auch die Streams nach Circles filtern. Was ebenfalls Schade ist, es fehlt die Möglichkeit beim Roll Over über einen Adresseintrag zu sehen, in welchem Circle die Person alles vorkommt.

    Aber nett gemacht ;-)

  3. 9
    ff

    Naja, der Vergleich von Google+ zu Facebook hinkt schon etwas: Facebook setzt zwingend eine beiderseitige Freundschaftsbeziehung voraus, während man bei Google+ auch ohne Probleme das Followermodell durchziehen kann – mit dem ich mich bei weitem besser identifizieren kann als mit der Facebook-Variante.

    Aber trotzdem eine gute Idee um die Leute zu Google+ zu locken ;-)

  4. 12
    Social Networking wird erwachsen: Die ersten Stunden mit Google+ | Hannes Griepentrog

    […] Was ist jetzt aber, wenn ich gar nicht möchte, dass jeder liest, was ich schreibe? Auch dafür ist Google+ hervorragend geeignet. Es unterstützt einerseits die Option, Beiträge bewusst als „öffentlich“ zu deklarieren und allen Interessierten zugänglich zu machen. Andererseits kann ich selbst niemandem folgen, ohne ihn in einen „Circle“ oder „Kreis“ einzuordnen. Diese entsprechen den Listen bei Facebook, welche dort aber eher ein Nischendasein führen (was wohl auch so bleiben wird, obwohl die Funktion bereits geklaut über die API für Facebook implementiert wurde). […]

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