Wusstest Du schon: Auch Facebook Pages haben Privatsphäre-Einstellungen

Wusstest Du schon: Auch Facebook Pages haben Privatsphäre-Einstellungen


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In unserer kleinen “Wusstest Du schon?”-Serie stellen wir Tipps und Tricks im Umgang mit Facebook vor. Vieles davon ist zwar schon lange möglich, aber kaum einem Nutzer bekannt.

Heute befassen wir uns mit einem gut gehüteten Geheimnis aus den Tiefen der Facebook Page-Einstellungen. Dort findet sich der Punkt „Privatsphäre für Beiträge“. Dieser ist normalerweise deaktiviert: 

privatsphäre

 

Schaltet man diese Option ein, sieht man in Zukunft im Publisher der Facebook Page ein weiteres Auswahlmenü neben dem „Posten“-Button. Klickt man dieses an, kann man die Zielgruppe für einen Beitrag nach Standort (Land und Ort) und Sprache einstellen. Also zum Beispiel alle englischsprachigen Nutzer in Norwegen.

Soweit hört es sich genau so an, wie die Targeting-Einstellung, die sich hinter dem Fadenkreuz links im Publisher verbirgt. Auch dort kann man Länder und Sprachen auswählen. Doch jetzt kommt der große Unterschied:

  • Bei der Privatsphäre Einstellung (rechts) legt man fest, wer diesen Beitrag sehen kann. Wer nicht genau in diese Zielgruppe passt, kann den Beitrag weder im Newsfeed noch auf der Seite sehen. Auch wenn ein befreundeter Nutzer aus der Zielgruppe mit dem Beitrag interagiert, bekomme ich dies nicht zu sehen, wenn ich nicht auch in der Zielgruppe bin. Genau so wie bei der Privatsphäre Einstellung im persönlichen Profil.
  • Das Targeting (links) hingegen bestimmt nur, wer den Beitrag im Newsfeed möglicherweise angezeigt bekommt. Auch hier könnte ich Englisch als Sprache und Norwegen als Land hinterlegen. Besucht aber ein Nutzer die Page, der nicht in dieser Zielgruppe ist, so sieht er den Beitrag trotzdem. Interagiert ein Freund aus der Targeting Gruppe mit dem Beitrag, kann ich als Nicht-Teil der Targeting Gruppe diese Interaktion trotzdem im Newsfeed (und Ticker) sehen und ebenfalls mit dem Beitrag interagieren.

Und um es noch komplizierter zu machen, kann man beide Einstellungen auch noch miteinander kombinieren. Man kann also beim Targeting eine Altersspanne auswählen, in deren Newsfeed die Meldung angezeigt wird und dann über die Privatsphäre die Sichtbarkeit für ein Land und eine Sprache explizit eingrenzen.

Vielen Dank an dieser Stelle an Annette Schwindt, die uns noch einmal auf das Thema gebracht hat.

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Es gibt 5 Kommentare

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  1. 2
    Claudia Pellmann

    Wir arbeiten auch mit der Privatsphäre-Einstellung, da wir ein mehrsprachiges Profil betreuen. Leider fehlt diese Option in der App und mobil gänzlich. Bei Berichten live von Events ist das natürlich ungünstig. Gibt es einen Tipp, wie man das umgehen kann?

    Vielen Dank!

  2. 3
    Evan O

    Danke für die Erklärung, Ich bin mir nur nicht sicher ob das auch für Redakteuere gilt, oder ob das nur Admins einstellen können? Oder ist die neuste FB-oberfläche nun ohne die Funktion?

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