Smileys, Emoticons, Icons im Newsfeed: Facebook testet mehr Emotionen und Aktivitäten für Statusupdates

Smileys, Emoticons, Icons im Newsfeed: Facebook testet mehr Emotionen und Aktivitäten für Statusupdates


share-dialog

„New: Share how you’re feeling or what you’re doing.“ – So stellt Facebook derzeit in Kombination mit einem großen Smiley ein neues Feature für Statusupdates vor. Im Kern des neuen Features stehen mehr Emotionen, mehr Aktivitäten und natürlich die Motivation für Nutzer, mehr Inhalte im Feed zu teilen. Erst gestern hatten wir ein neues Feature für den Newsfeed vorstellt, welches zeigt, wie viele neue Nachrichten vorhanden sind und den Nutzer so dazu bringt, mehr Inhalte anzuschauen. Was wir euch jetzt vorstellen gibt es aber für einige wenige Nutzer bereits seit Ende Januar auf Facebook. Heute wurden wieder neue Nutzer freigeschaltet, was ein Zeichen dafür sein kann, dass bald viel mehr Nutzer dieses Feature erhalten.

Mit diesem neuen Feature wird der „Publisher“, also die Box über die ihr Statusupdates schreiben könnt, um weitere Funktionen ergänzt. Facebook bietet dazu eine ganze Reihe an neuen Aktivitäten und Emotionen, mit denen ein Statusupdate ergänzt werden kann:

post-details

Ihr könnt also in Zukunft viel genauer angeben, was ihr aktuell tut und dies auch noch mit der passenden Aktivität und dem aktuellen Gefühlszustand verbinden. In der ersten Version kann man seinen Status wie folgt ergänzen: 

  • „feeling“
  • „wachting“
  • „reading“
  • „listening to“
  • „drinking“
  • „eating“

Die Auswahl der Unterpunkte richtet sich dann nach den Inhalten, die im allgemeinen und eigenen OpenGraph vorhanden sind. Etwas einfacher ausgedrückt kann man immer aus einem Set von Inhalten auf Facebook auswählen. Man erhält also Facebook Pages, die zum Thema passen. So kann man beispielsweise angeben, dass man gerade unseren AllFacebook.de Blog liest:

bsp-allfacebook

Oder man wählt im Dropdown sein Getränk, seine TV Sendung, seine Band…

small-bsp

Wie immer wird die Auswahl verfeinert sobald man anfängt, den passenden Begriff einzutippen. Eine Ausnahme stellen allerdings die „Gefühle“ dar, die man beim Posten haben kann. Diese sind nicht an Facebook Pages gebunden:

feeling

Nachdem man den Post dann noch personalisiert hat, kann dieser dann wie gewohnt veröffentlicht werden. Dabei werden die ausgewählten Gefühle oder Aktivitäten direkt mit angezeigt:

stephan

Wie immer bei Features auf Facebook ist es nicht klar, wann dieses für alle verfügbar sein wird. Facebook veröffentlicht die neuen Elemente immer Stück für Stück und testet diese fortlaufend, bevor alle Nutzer damit arbeiten können. Bis sich Facebook öffentlich dazu äußert, wissen wir auch nicht, ob dieser Test überhaupt für alle Nutzer online geht. Wie bereits erwähnt, gibt es diesen Test schon seit Januar 2013, was dafür spricht, dass Facebook dieses Feature weiter verfolgt.

Für den Nutzer stellen die neuen Funktionen vor allem mehr Möglichkeiten dar, sich auf Facebook zu präsentieren und Inhalte zu posten. Gerade für unerfahrene Nutzer kann es aber auch eine unnötige Verkomplizierung des „Publishers“ sein. Für Facebook selbst ist es ein schlauer Schachzug, denn es werden natürlich mehr Daten generiert, die sogar sehr einfach verarbeitet werden können. Fügt man als Nutzer diese Details zum Statusupdate hinzu, muss Facebook nicht mal irgendetwas analysieren, um zu wissen was genau man gerade tut oder wie man sich fühlt.

Entwickler können die neuen Optionen noch nicht nutzen. Zwar sind viele der Aktivitäten bereits als „Action“ im Open Graph vorhanden, aber die Darstellung wird aktuell wohl primär über den Publisher gesteuert. Gerade die Emotionen sind aber bisher noch nicht über den OpenGraph zugänglich. Dies dürfte dadurch geschuldet sein, dass Facebook das neue Feature zuerst ausgiebig testen will und erst beim richtigen Launch die Features nachzieht. Wenn ihr im Test etwas anderes feststellt, könnt ihr uns gerne darüber informieren.

Vielen Dank an unseren Gastautor Stephan Alber für die Screenshots. 

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Es gibt 2 Kommentare

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  1. 2
    allfacebook.de | # – Facebook arbeitet an Hashtags für Statusupdates

    […] Facebook würde sich mit Hashtags selbst einen großen Gefallen tun. Im Moment ist es noch relativ schwierig für Facebook herauszufinden, um welches Themengebiet sich ein Statusupdate dreht. Hier helfen die aktuellen @-Mentions nur bedingt und auch eine Analyse der verwendeten Nomen lässt nicht immer einen Rückschluss auf das Thema zu. Einen ähnlichen Ansatz testet Facebook derzeit in den USA. Dort können Nutzer bereits über ein Dr… […]

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