How-To-Facebook Privacy – Teil 1

How-To-Facebook Privacy – Teil 1


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Geprägt durch negative Meldungen von Kündigungen oder von Missbrauch in Anzeigen ist der Schutz der Privatsphäre bei Facebook und anderen Social Networks in letzter Zeit immer wieder in die Kritik geraten. Dabei bietet kaum ein Social Network so umfassende Möglichkeiten die Privatsphäre zu schützen wie Facebook. Das Problem dabei ist nur das die Einstellungen mittlerweile so umfassend sind, dass nur erfahrene Nutzer wissen wie und wo welche Einstellung vorgenommen werden können. Richtig eingesetzt kann jeder Nutzer seine Privatsphäre in dem für ihn angemessenem Umfang schützen. Wir stellen euch in zwei Teilen vor, wie ihr die Privacy Tools am besten nutzt. Dies ist bewusst keine Anleitung, wo ihr welches Häckchen setzen müsst. Wie ihr mit eurer Privatsspähre umgeht, welche Daten ihr verfügbar macht und welche nicht liegt immernoch im eigenen Ermessen. Eine allgemein gültige Lösung gibt es leider nicht:

1. Freunde in Listen organisieren

Eine neue Liste mit Freunden erstellen

Eine neue Liste mit Freunden erstellen

Listen sind das beste Mittel um verschiedene Gruppen von Kontakten auf Facebook zu verwalten. So kann Beispielsweise das Problem gelöst werden, dass auf Facebook sowohl berufliche als auch private Kontakte in einem Profil verwaltet werden. Aber auch um Studienkollegen, Familienmitglieder oder Ex-Freunde(innen) können in Gruppen einsortiert werden.
Listen werden im Menüpunkt „Freunde“ erstellt, am Ende aller vorhandenen Listen befindet sich der „Neue Liste erstellen“ bzw. „Neu“ Button. Die restlichen Schritte sind selbsterklärend. Freunde können nicht sehen in welchen Gruppen sie zugeordnet wurden und auch nicht wie diese heißen, es ist also egal wie diese benannt werden…

2. Benutzerdefinierte Privatsphäre

Im Menüpunkt „Einstellungen >> Privatsphäre Einstellungen >> Profil“ kann eingesehen werden welche Teile des Profils für welche Nutzergruppe sichtbar sind:

Facebook Profil Privacy

Facebook Profil Privacy

  • Alle – Die Informationen sind jedem Zugänglich
  • Meine Netzwerke und meine Freunde – Allen Personen die du als Freund hinzugefügt hast, und alle Personen im gleichem Netzwerk (z.b. Germany, New Zealand, usw…) sind die Informationen zugänglich.
  • Freunde von Freunden – Allen Personen die du als Freund hinzugefügt hast, und alle Personen die deine Freunde als Freund hinzugefügt sind.
  • Nur Freunde – (Unser Tipp!) Die Daten sind nur deinen Freunden zugänglich.
  • Benutzerdefiniert – Personalisierbare Einstellungen…

Diese Einstellungen können für die einzelnen Teile des Profils vorgenommen werden: Profil, Allgemeines, Persönliches, Status und Links, Fotos (auf denen du makiert bist), Videos (in denen du makiert bist), Freunde, Pinnwandeinträge, Ausbildung und Berufliche angaben. Es gibt hier keine optimale Empfehlung für die jeweiligen Einstellungen. Welche Informationen für wen zugänglich sind liegt im eigenen ermessen. Vergesst nicht das dieses Menü einen zweiten Reiter hat, in dem ihr die Freigabe eurer Kontaktinformationen (E-Mailadresse, Handynummer usw…) verwalten könnt.

Facebook Privatsphäre Einstellungen im Detail

Facebook Privatsphäre Einstellungen im Detail

Im ersten Schritt haben wir Freunde in Listen organisiert, diese Mühe wird nun belohnt. Wird der Punkt „Benutzerdefiniert“ ausgewählt so können einzelne Informationen für bestimmte Gruppen gesperrt werden. Dazu müsst ihr nur den Gruppennamen in das unter Feld eingeben und bestätigen. Wer im vorherigen Schritt eine Gruppe „Beruflich“ angelegt hat kann so beispielsweise Bilder, Videos und Statusnachrichten für diese Kontakte deaktivieren.

Profilvorschau für die Privacy-Einstellungen

Profilvorschau für die Privacy-Einstellungen

Wer sich unsicher ist wie die eigene Seite für andere Kontakte aussieht kann am Seitenanfang den gewünschten Kontakt im Feld „So sehen Freunde dein Profil“ eintragen und erhält eine Vorschau wie das eigene Profil für die jeweilige Person aussehen wird.

3. Privätsphäre & Photoalben

Fotoalben Privacy

Fotoalben Privacy

Im zweiten Schritt wurden bereit die Globale Einstellung von Fotoalben bearbietet, zusätzlich dazu können auch hier die Listen genutzt werden welche im ersten Schritt angelegt wurden. Im Fotos-Tab des eigenen Profil kann mit der „Album-Privatsphäre“ für jedes angelegte Fotoalbum eine eigene Einstellung festgestellt werden. Um ein Album nur für eine Bestimmte Gruppe zugänglich zu machen (Beispielsweise die eigene Familie) muss im Punkt „Wer darf das sehen?“ die Opion Benutzerdefiniert ausgewählt werden. Im nächsten Schritt kann für die Option „Einige Freunde“ anhand von Freundeslisten oder durch die Eingabe von einzelnen Personen besitmmt werden wer das Album sieht.
Profilbilder werden in einem extra Album abgelegt und sind für alle Freunde verfügbar.

4. Sichtbarkeit in der Suche einschränken

Einschränkung der Auffindbarkeit in der Facebook Suche

Einschränkung der Auffindbarkeit in der Facebook Suche

Auch die Ausgabe in den Suchergebnissen kann eingestellt werden. Dies geschieht im Menüpunkt „Einstellungen > Privatssphäre > Suche“. Hier wird festgelegt, wer nach dir suchen kann, was diese Personen sehen können und wie sie dich kontaktieren können. Die Suchsichtbarkeit kann wiederum Gruppengenau vorgenommen werden (z.b. nur Freunde, Freunde von Freunden usw.). Um ungewollte Nachrichten zu vermeiden empfehlen wir die Option „“ zu deaktiven. Wer will kann sein Seite optional auch für Suchmaschinen wie Google oder Yahoo zugänglich machen.

Im zweiten Teil am Mittwoch schreiben wir über automatische Pinnwandeinträge, News Feed Updates, die Pinnwand Privacy, Nutzung von Daten in Werbeanzeigen und über Facebook Anwendungen. Außerdem sprechen wir weitere Themen wie das Ablehnen von Freundschaften oder die Gefahren von @-Mentions an.

Photo by Photocase / complize – Dieser Beitrag basiert auf „10 Solid Tips to Safeguard Your Facebook Privacy“ von Mahendra Palsule

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Es gibt 13 Kommentare

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  1. 4
    peterpaaan

    sehr gute arbeit!
    eine frage bleibt mir noch:
    ist es möglich nur an bestimmte friendslisten zu posten/“twittern“?
    dann würde fb wieder mehr spaß machen…!
    greets
    peter

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