Facebook sammelt Daten mit Places Bewertung

Facebook sammelt Daten mit Places Bewertung


Wie sortiert man Daten in sozialen Netzwerken am Besten? Und wie könnte man Daten für Suchmaschinen sortieren?

Die Antwort lautet bei Facebook fast immer „Wir nutzen den EdgeRank.“ Eine Sortierung also, die für jeden Einzelnen Nutzer individuell errechnet wird und unter anderem auf die eigenen Interaktionen mit einer Seite und die der Freunde aufsetzt.

Für die Bewertung von Facebook Places scheint Facebook das aber nicht genug zu sein. Wie sonst ist wohl die neue Bewertungs-Funktion zu sehen, über die uns immer mehr Leser berichten?

Dabei zeigt Facebook 1-5 Orte in der Seitenleiste an, an denen ein Nutzer in der Vergangenheit einmal war, oder die er in einem Statusupdate erwähnt hat. Diese Ort kann der Nutzer dann mit 1-5 Sternen bewerten. Hat er dies getan, wird an der Stelle der nächste Ort eingeblendet. So lange, bis der Nutzer alle Orte bewertet hat, oder er einfach eine andere Facebook Seite besucht.

Der kleine Globus neben dem Bewertungsraster verrät übrigens, dass alle Bewertungen öffentlich sind. Diese Einstellung lässt sich auch nicht ändern. Die abgegebene Bewertung findet sich allerdings weder im Newsstream noch im Activitätenprotokoll des Nutzers. Sie kann nachträglich also auch nicht mehr gelöscht werden.

Auf diese Weise dürfte Facebook relativ schnell Bewertungen zu allen Facebook Places in der eigenen Datenbank sammeln. Und hier kommt die Kehrseite der Medaille: Im Moment erfährt weder der Facebook Nutzer noch der Facebook Place Inhaber, wie die Nutzer den Place bewertet haben. Es ist als würde man die Bewertungen in eine schwarze Kiste werfen: Verwendung unbekannt.

Anwendungen lässt Facebook auf dem selben Weg bewerten (siehe Screenshot), hier ist aber bekannt, dass eine Anwendung genügend „gute“ Bewertungen haben muss, um in das Facebook AppCenter aufgenommen zu werden. Wer weiß, vielleicht sehen wir schon bald eine Art „Places Directory“? Zusammen mit den Empfehlungen die Nutzer bei Places hinterlassen können, wäre hier ein Konkurrenzprodukt zu Yelp (und Qype) möglich.

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Veröffentlichung 30. Oktober 2012

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