Eine kleine Revolution: Facebook ändert den Standard seiner Privatsphäre-Einstellungen

Eine kleine Revolution: Facebook ändert den Standard seiner Privatsphäre-Einstellungen


Facebook wird extrem oft wegen eines anscheinenden Mangels an Privatsphäre kritisiert, dabei bietet das Netzwerk so detaillierte Einstellungen, wie kaum jemand anderes. Wer etwas nicht der ganzen Welt zeigen will, kann mit ein paar Klicks die Sichtbarkeit sogar personengenau einschränken.

Wirklich kritisieren konnte man Facebook nur, weil als Grundeinstellung für alle der “öffentliche” Standard galt. Jeder Nutzer, der sich frisch anmeldet und sich dann nicht mit dem Thema auseinandersetzt, teilt erst einmal alles öffentlich. Im Prinzip kann so die ganze Welt sehen, was er tut. Für neue und damit unerfahrene Nutzer keine gute Einstellung.

Nach 10 Jahren rüttelt Facebook gewaltig an diesem Prinzip, was einer kleinen Revolution gleichkommt. Die neue Grundeinstellung für Nutzer ist eine Einschränkung der Sichtbarkeit auf Freunde. Und das ist auch sehr gut so.

Privatssphäre beim Posten auf Facebook

Mit über einer Milliarde aktiven Nutzern, und etwa 26 Millionen davon in Deutschland, gibt es allerdings nicht wenige Nutzer, bei denen Facebook diesen Schritt versäumt hat. Aber auch hier greift Facebook mit seiner neuen Initiative ein und nutzt dafür den erst kürzlich vorgestellten Privatsphäre-Dino.

Viele von euch werden in nächster Zeit Bekanntschaft mit diesem Dino machen, da Facebook bei seinen Nutzern einen Privatsphäre-Check durchführt und nochmals auf die Einstellungen hinweist. Wer öffentlich postet, und die Einstellung auch in letzter Zeit nicht geändert hat, wird nochmals explizit aufgefordert, diese zu überprüfen.

privatssphaere-check

Darüber, dass Facebook keine Privatsphäre hat, und man zu viel öffentlich postet, kann sich in Zukunft also kaum noch jemand beschweren. Ihr selbst kontrolliert, wer was auf Facebook sehen kann. Und Facebook hat euch sehr offensiv darauf hingewiesen, wenn ihr dies öffentlich tut.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on LinkedInBuffer this pageEmail this to someone

+ Es gibt keine Kommentare

Deinen hinzufügen