Entwickler aufpassen: Änderungen bei Stream Stories

Entwickler aufpassen: Änderungen bei Stream Stories


So schnell wie sich die Facebook Funktionen im Frontend, also auf facebook.com ändern, so schnell ändern sie sich auch im Backend. Also an der Stelle an der Programmierer mit der Plattform interagieren.

Vorbelegung der Message bald nicht mehr möglich

Vorbelegung der Message bald nicht mehr möglich

Die neueste Änderung betrifft all jene, die im Namen einer Anwendungen Posts in den Newsstream eines Nutzers senden. Hier konnte bisher vom Programmierer der ausgelieferte Text vorgegeben werden. So musste der Nutzer nur noch auf veröffentlichen klicken.

Dies wird in Zukunft, genauer gesagt ab dem 12. Juli, nicht mehr möglich sein. Ab diesem Tag ignoriert Facebook den message Parameter im Feed Dialog Popup. Dadurch soll der Nutzer selbst dazu gebracht werden eine Nachricht zu seinem Anwendungs-Stream-Update zu erfassen.

Grund für die Änderung ist übrigens, dass Facebook diese Funktion in der eigenen Platform Policy verboten hat. Hier steht unter Punkt IV.2 geschrieben:

You must not pre-fill any of the fields associated with the following products, unless the user manually generated the content earlier in the workflow: Stream stories (user_message parameter for Facebook.streamPublish and FB.Connect.streamPublish, and message parameter for stream.publish), Photos (caption), Videos (description), Notes (title and content), Links (comment), and Jabber/XMPP.

In der Konsequenz bedeutet dies: Wenn ihr den Message Bereich in euren Anwendungen noch vorbefüllt, solltet ihr das nicht erst bis zum 12. Juli ändern sondern sofort. Denn eure Anwendung verstößt dann gegen die Plattform Policies und kann jederzeit von Facebook gesperrt werden.

Ach ja, und das ihr keine Messages im Namen des Nutzers senden dürft, die dieser nicht explizit genehmigt hat, wusstet ihr natürlich auch, oder? Das ist nämlich Punkt IV.3 und IV.4 besagter Platform Policies.

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Es gibt 7 Kommentare

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  1. 1
    Andi

    im prinzip kann man sowieso nur sicher sein wenn man das javascript api nutzt, weil der user dann seinen beitrag präsentiert bekommt bevor er ihn entweder postet oder auf skip drückt.

  2. 2
    Jason

    Also ehemaliger Entwickler von Facebook Applications kann ich da nur mit dem Kopf schütteln. Die Policies mögen ihre Berechtigungen haben. Kann jeder Entwickler nachvollziehen. Immerhin will sich Facebook ja eine gewisse „user experience“ erhalten. Bei der letzten Änderung dieser Art, wurden mir 10 Applications innerhalb von 3 Tagen nach der Ankündigung einer Änderung gelöscht! Auf meine E-Mail, dass ich selbstverständlich meine Applications anpasse, 3 Tage jedoch eine sehr kurze Zeit (bei der Anzahl an Applications sind), bekam ich einen nichts sagenden Textbaustein zugesendet. Bis heute gibt es immernoch zahlreiche eindeutige Spam Anwendungen, die diese Änderungen nie gemacht haben. Die Spammen nach wie vor schön vor sich her. Da kann sich Facebook seine „Wie lieben Entwickler“ Kampagne sonst wo hinschieben. Entweder hat man Glück oder man heißt „Zynga“.

  3. 5
    MArc

    Ja, wir haben eine größere Apps erstellt und der Deutschland-Support ist unter aller sau. Die hauen dir irgendeine Satz von den AGBs bzw den anderen Pflichten/Konventionenabmachungen, die natürlich in 100 Varianten auslegbar ist, und man soll sich doch bitte daran halten. Alternativen erwähnen oder gar konkrete Lösungsvorschläge kann man lange suchen. Echt widerlich. :/

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