Facebook öffnet Schnittstelle für SmartTV, Internet of Things und andere Endgeräte ohne Browser und Eingabemöglichkeit

Facebook öffnet Schnittstelle für SmartTV, Internet of Things und andere Endgeräte ohne Browser und Eingabemöglichkeit


Facebook hat mit einer Ankündigung gestern im Entwickler-Forum endliche eine Programmierschnittstelle (API) freigegeben, die bisher nur wenigen ausgewählten Geräteherstellern zur Verfügung stand. Darüber ist es nun möglich, an Geräten mit beschränkten Ein- und Ausgabefunktionen eine Verbindung zu Facebook herzustellen.

Ein Paradebeispiel ist hier der SmartTV. Während das Ausgabemedium, der Fernseher, bestens funktioniert, gibt es mit der Fernbedienung nur beschränkte Eingabemöglichkeiten. Auch Browser sind im SmartTV mehr schlecht als recht implementiert. Entsprechend schwierig ist es, die Verbindung zu Facebook inklusive Freigabe nötiger Berechtigungen bereitzustellen.

Die Lösung von Facebook: Am TV wird ein zeitlich beschränkt gültiger Code angezeigt, welcher dann am Smartphone oder Computer auf der Seite Facebook.com/device eingegeben werden muss. Die nötigen Berechtigungen werden dann auf dieser Webseite angefordert und stehen anschließend dem SmartTV zur Verfügung. Die technische Implementierung ist sehr simpel und wird von Facebook in der Entwickler-Dokumentation beschrieben. Dort findet sich auch noch einmal ein Schritt-für-Schritt-Ablauf des Prozesses.

Facebook_for_Devices

Über seine – eher schlechten – Erfahrungen mit Facebook auf SmartTVs hat auch unser Gastautor Klaus Breyer bereits in seinem Blog berichtet. Es bleibt nun also die Hoffnung, dass durch die Öffnung der API mehr Anbieter in den Markt drängen und die Konkurrenz einen positiven Einfluss auf die Usability haben wird.

Neben SmartTVs sehen wir aber noch viele andere Geräte, die über diese Funktion eine Anbindung an Facebook erhalten könnten:

  • Facebook Photobox
  • Smartwatches
  • Fitnesstracker
  • Digitalkameras
  • Internetradios
  • Auto-Entertainmentsysteme

Ich denke, nicht nur wir freuen uns über die neuen Möglichkeiten, sondern auch viele Geräteanbieter können jetzt Funktionen angehen und umsetzen, die in dieser Form bisher nicht möglich waren.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on LinkedInBuffer this pageEmail this to someone

+ Es gibt keine Kommentare

Deinen hinzufügen