Neue Mobile App Ads mit Call to Action

Neue Mobile App Ads mit Call to Action


Beyond Installs_ Announcing Mobile App Ads for Engagement and Conversion- Facebook Developers

Ein großer Gewinn für mobile App-Entwickler sind sicher die Mobile App Install Ads. Diese erlauben es, direkt im mobilen Newsfeed sehr prominente Anzeigen zur Installation von iOS und Android Apps auszuspielen. Versehen mit einem „Install Now“ Aufruf sprechen sie den Nutzer direkt an. Dieser muss für die anschließende Installation nicht einmal die Facebook-App verlassen. Über diese Anzeigenform wurden laut Facebook-Angaben bereits über 145 Millionen App-Installationen im ITunes Store und Google Play Store abgewickelt.

Hier kann Facebook sich als Katalysator positionieren, der mobile App-Installationen fördern und beschleunigen kann. Da viele Nutzer bereits jetzt mehr Zeit in der Facebook-App als in jeder anderen mobile App verbringen, hat das Netzwerk hier eine nicht zu verachtende Machtposition.

Und genau diese nutzt Facebook nun auch aus und stellt neben den „Install“ Ads auch Engagement und Conversion Apps vor. Diese richten sich an Nutzer, welche die App bereits installiert haben und zur erneuten Interaktion angeregt werden sollen. Dafür gibt es dann auch einen neuen Satz „Call to Actions“ für die Buttons:

  • Open Link
  • Use App
  • Shop Now
  • Watch Video
  • Listen Now
  • Book Now
  • Play Game

All diese Aufforderungen können mit einem Deeplink in die Anwendung versehen werden. Der Nutzer kann also direkt zur richtigen Stelle in der App geleitet werden und so zum Beispiel eine Buchung durchführen oder ein vorausgewähltes Musikstück anhören.

Eingerichtet werden können diese neuen Anzeigenformate derzeit nur über den Facebook Power Editor oder über den persönlichen Facebook Account Manager. Die Nutzung dieser neuen Anzeigenformate dürfte nach deutschem Recht allerdings in den meisten Fällen illegal sein. Denn die Anzeigen werden basierend auf gesammelten Nutzerdaten des App-Anbieters erstellt. Dieser muss also entweder die Mail-Adressen oder die Facebook IDs oder Telefonnummern der App-Nutzer an Facebook übermitteln.

Zumindest auf Android-Endgeräten erwarten wir mittelfristig, dass dieser Upload von Nutzerinformationen entfallen wird, da Facebook über die passenden Permissions bereits weiß, welche Apps ein Nutzer installiert hat.

Das Prinzip von Facebook ähnelt hier dem von Sponsored Stories im Newsfeed. Der Werbetreibende zahlt nicht nur dafür, dass er mehr Fans auf der Page (mehr App-Installs) erhält, sondern auch dafür, dass diese Fans (App-Nutzer) seine Meldungen später noch einmal im Newsfeed sehen (seine App auf dem Handy neben Facebook noch einmal wiederfinden).

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Veröffentlichung 2. Oktober 2013

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