Klickbetrug bei Facebook Ads? So geht Facebook dagegen vor


Vor etwa zwei Wochen ging eine kleine Welle des Unmuts durchs Facebook Werbeland: Der Internet Startup Limited Run hatte angemerkt, dass es bei Facebook Anzeigen möglicherweise Klickbetrug gäbe. Grund zu dieser Annahme hatte die Firma, nachdem auf eine Anzeige ungewöhnlich viele Nutzer mit deaktiviertem JavaScript und hoher Absprungrate klickten. Limited Run schloss deswegen die eigenen Facebook Page.

Forbes veröffentlichte daraufhin ein Interview mit einem Facebook Mitarbeiter, der ungewöhnlich offen über die Mechanismen sprach, die Facebook zur Erkennung und Bekämpfung von Klickbetrug installiert hat.

Damit ihr nicht das ganze Interview lesen müsst, haben wir die wichtigsten Fakten für euch rausgeschrieben:

  • Es sind verschiedene Systeme installiert
  • Rausgefiltert werden Klicks von Bots und wenn ein Nutzer doppelt oder wiederholt klickt
  • Bots werden an Hand historischer und statistischer Daten ermittelt
  • Rausgefilterte Klicks werden dem Werber nicht in Rechnung gestellt
  • Auch Klicks mit deaktiviertem JavaScript werden erkannt
  • Sollte sich später herausstellen, dass es Klickbetrug gab, erhält der Werbende sein Geld zurück
  • Facebook liegt mit den nicht erkannten Fehlklicks im marktüblichen Bereich. Google gibt eine Fehlerquote von 0,02% an.
  • Eine Task Force steht jederzeit bereit um sich besonderen fällen anzunehmen
  • Gegen betrügerische Accounts geht Facebook auf unterschiedliche Weise vor. Hier ist von einer Captcha Abfrage über Einschränkung der Nutzerrechte bis hin zur Kündigung eines Accounts alles möglich.
  • Werber die Fragen zu ihren Kampagnen auf Facebook haben, können sich jederzeit melden.
  • Über 300 Ingenieure arbeiten bei Facebook am Thema „Safety and Security“
  • Der Hilfebereich zu diesem Thema befindet sich derzeit in Überprüfung und Überarbeitung

Facebook selbst unternimmt also alles um Klickbetrug auf der eigenen Plattform zu unterbinden und arbeitet fortlaufend an neuen Mechanismen.

Bild: jala / photocase.com

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Veröffentlichung 22. August 2012

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