Facebook stellt Conversion Tracking für alle Nutzer zur Verfügung

Facebook stellt Conversion Tracking für alle Nutzer zur Verfügung


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Das ging jetzt aber doch schnell. Nachdem Facebook im November des vergangenen Jahres angekündigt hatte, ein neues Conversion Tracking Tool vorzustellen, steht es seit heute für alle Nutzer mit Werbekonto zur Verfügung. Dies hat Facebook im Facebook Studio Blog bekannt gegeben:

Today we are excited to announce the global launch of a new conversion measurement and optimization system for direct response marketers. Facebook conversion measurement allows advertisers to measure the ROI of their Facebook ads by counting relevant user actions, such as registrations and shopping cart checkouts, that are driven by people seeing an ads on Facebook.

Marketers can now also use optimized CPM (OCPM) to deliver ads to people who are most likely to convert on their websites. Beta tests have shown that when conversion measurement is used with optimized CPM, ads reduced the cost per conversion by 40 percent when compared to CPC ads using the same budget.  

This means that marketers who are interested in using Facebook ads and sponsored stories to drive specific actions on their websites can now use conversion measurement both to understand the ROI of their ad spend and to improve that ROI on future campaigns.

Wozu ist Conversion Tracking überhaupt gut? Stellen wir uns einmal vor, dass ein Händler auf Facebook Werbeanzeigen schaltet. Damit möchte er Nutzer von Facebook zu seinem Online Shop bringen. Im Idealfall sollen diese Nutzer dann auch noch etwas kaufen. Dank der bisherigen Insights für die Anzeigen weis der Händler lediglich, wie viele Nutzer die Anzeige angeklickt haben und so vermutlich auch auf seiner Seite gelandet sind. Ob der Nutzer dann dort etwas gekauft hat, kann er kaum verfolgen.

Conversion Tracking behält den Nutzer nun auch dann im Auge, wenn er nicht mehr auf Facebook ist. Mit einem Tacking Code in der Webseite kann der Händler nun verfolgen, welche Wege der Nutzer auf seiner Webseite zurücklegt und ob er es bis zum „Check-Out“, also der Bezahlseite des Webshops schafft. Der Check-Out wäre hier ein mögliches Ziel, das definiert werden kann.

So kann der Händler fortan nicht nur überprüfen, welche seiner Anzeigentexte und Bilder die meisten Besucher brachte sondern auch welche Text-Motivkombination die meisten Käufe erzielte. Anschließend kann er darauf hin optimieren. Natürlich sind auch weitere Ziele, wie etwa die Anmeldung für einen Newsletter oder die Erstellung eines Nutzerkontos möglich.

Außerdem wäre es möglich zu erkennen, welche Zielgruppe besonders gerne den Weg von Facebook zum Warenkorb findet. Personen außerhalb dieser Zielgruppe müssten bei späteren Kampagnen also nicht mehr angesprochen werden.

Man sieht schon, hier gibt es eine Menge Optimierungsmöglichkeiten für den Werbetreibenden und es ist nicht weiter verwunderlich, dass gerade die Werbeindustrie auch sehnsüchtig auf dieses Tool gewartet hat.

Wie das ganze konkret geht, beschreibt Facebook auch:

Conversion measurement is currently available in power editor, the ads manager, and to API partners. Here’s how to get started:

  1. Click on the conversion tracking tab in power editor in Chrome (www.facebook.com/ads/manage/powereditor/) or on the conversion tracking link on the left hand nav in ads manager (www.facebook.com/ads/manage)
  2. Create your conversion tracking pixel(s) and implement it on your conversion page(s)
  3. Once the pixel has been placed on your website, create ads and select “track conversions on my website for this ad”
  4. Set a budget and choose optimized CPM to deliver the ad to people most likely to convert

Wir werden euch in den nächsten Tagen noch einen detaillierten Beitrag zum Setup und möglichen Szenarien präsentieren mit dem ihr sicher und schnell starten könnt.

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Veröffentlichung 23. Januar 2013

Es gibt 1 Kommentar

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  1. 1
    AL-Hakim

    Wäre nur noch interessant, wenn die E-Commerce Anbieter solche Plugins anbieten würden, damit man diesen Code auch dort eintragen kann, denn nicht jeder möchte im Quellcode fummeln und bei Upgrades wieder alles von vonrne machen.
    Ansonsten super.

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