Like Button & Co. – Die eigene Homepage fürs Facebook Sharing optimieren
Noch immer ist unser bereits stark veralteter Beitrag (aus dem Dezember 2009!) zum Optimieren der eigenen Webseite für Facebook schwer beliebt. Zumindest, wenn wir den Google Analytics glauben.
Deshalb wird es für uns Zeit, das Thema noch einmal anzufassen. Klären wollen wir hier also die Frage: Was kann und muss ich unternehmen, damit ein Link auf meine Webseite in Facebook ideal dargestellt wird? Dazu muss man zunächst einmal wissen, dass Facebook jede verlinkte Seite “besucht” und versucht aus der Seite möglichst viele nützliche Informationen zu beziehen. Das ist zum Beispiel der Titel der Seite, das Hauptbild oder auch ein Abstract des Inhalts. Dabei versuchen die Server so viel Intelligenz an den Tag zu legen, wie es einem Server nur eben möglich ist. Leider gelingt das aber nicht immer und es werden durchaus mal die falschen Infos “gezogen”.
Um dem Vorzubeugen sollte man deshalb immer die eigenen Webseite für Facebook optimieren und Facebook die benötigten Infos sauber aufbereitet zur Verfügung stellen. Dazu genügt es in den allermeisten Fällen, spezielle OpenGraph Protokoll MetaTags zu hinterlegen.
Für eine normale Verlinkung genügen dabei die folgenden Tags:
- og:title - Der Titel, der in Facebook angezeigt werden soll
- og:image - Die URl zum Bild, dass angezeigt werden soll. Dieses muss mindestens 200 x 200 Pixel groß sein.
- og:type - Worum handelt es sich: Artikel, Webseite, Video, Musikstück?
- og:url – Die URl unter der Facebook diesen Beitrag verlinken wird und auch erwartet
Mit diesen vier Tags ist der Grundstein schon einmal gelegt. Danach kommt die Kür:
- og:description – Eine Kurzbeschreibung des Inhaltes
- fb:admins – Die User-ID des oder der Admins. Dies erlaubt die Administration des Comments Plugins.
- fb:app_id – Wir für die Nutzung der Insights für Domains benötigt
Darüber hinaus gibt es noch weitere Tags, die man in der Facebook Hilfe oder auf der OpenGraph Protokoll Seite nachlesen kann.
Eingesetzt werden diese Information im Header der Seite, dort wo auch andere Meta-Informationen hinterlegt werden. Ihr könnt euch gerne einfach den Quelltext einer Seite ihr im Blog ansehen, auch wir haben einige dieser Informationen eingesetzt. Für die eigentliche Umsetzung sind natürlich ein paar Grundkenntnisse in der Programmierung von Webseiten nötig. Sobald alle Informationen eingetragen wurden, lohnt es sich das ganze im Facebook Debugger zu testen. Dieser erkennt die hinterlegten Tags und meldet gegebenenfalls, wenn noch Änderungen nötig sind.
Über den Autor:
Jens Wiese: Jens hat Online Medien (B.Sc.) und Digitale Medien (M.Sc.) an der Hochschule Furtwangen studiert. Jens berät als Freelancer große internationale Unternehmen, die auf Facebook aktiv sind, entwickelt neue Applikationen, organisiert Workshops und entwirft individuell passende Strategien. Zudem hat er das Bio-Verzeichnis Biodukte.de gegründet.





