Die 10 Geheimnisse erfolgreicher Facebook Gewinnspiele

iPad gewinnen? Schon wieder?

- Gastbeitrag von Benjamin Knecht und Alexander Geißenberger -

Die Fanpage ist geschaffen, das Profilbild gestaltet und die ersten Fans tummeln sich auf der Seite. Jetzt geht bei den meisten Fanpage Betreibern das Grübeln los. Welche Marketingmaßnahmen werden zur Steigerung der Fanzahl umgesetzt?

Jeder Fanpage Betreiber kommt irgendwann auf die Idee, ein Gewinnspiel anzubieten um das Fanwachstum zu beschleunigen. Die Ideen hinter diesen Gewinnspielen sind meistens seit Jahren verbraucht, uninteressant und die Preise variieren zwischen: iPad 16GB und iPad 32GB.

Das Ziel hinter diesem Handeln ist klar: So viele Fans wie möglich in kurzer Zeit generieren. Um die Qualität der Fanpage so nicht negativ zu beeinflussen, sondern nachhaltig zu arbeiten, müssen einige Dinge beachtet werden.

1. Die Idee – Kreativität ist wichtiger als hochpreisige Gewinne

Nach vielen Gesprächen mit unseren Kunden fällt auf, dass sich die Ideen über komplexe Gewinnspiele überhäufen und aus einer relativ einfachen Angelegenheit umständliche Kreationen entstehen. Im schlimmsten Fall hat der Facebook User am Ende keine Lust mehr mitzumachen, da er bereits eine Anleitung für das ausgeschriebene Gewinnspiel benötigt. Die Aufgabe ist daher: Finde einen Aufhänger, der sich in deinen Marketingmix einbindet – und in der Einführung einfach ist.

2. Attraktive und ausgewogene Preise nah am eigenen Produkt

iPad zu gewinnen: Der Standard Gewinn, den jedes Unternehmen ausspielt, das sich entweder keine Gedanken macht oder keine kreativen Köpfe für die Gewinnspiel-Erstellung engagieren will. Erfolgreiche Gewinnspielbetreiber schaffen es, durch kreative Gewinne eine wesentlich engere Bindung an deren Zielgruppe zu erwirken. Limitierte Gewinne, die den Brand beinhalten, funktionieren in der Regel sehr gut.

Zum Beispiel: Harley Davidson Deutschland spielt bei einer Weihnachtsaktion Schokoladen-Nikoläuse im Bikerdress aus. Durch die richtige Auswahl der Preise erfolgt somit eine Abgrenzung gegenüber der Masse. Die Folge: Die Bereitschaft der Fans und Teilnehmer, das Gewinnspiel zu sharen, wächst enorm. Der User identifiziert sich nicht mit einem hochwertigem Gewinn oder einer Marke, sondern einem Lifestyleprodukt ohne monetären Wert. Ist die eigene Marke noch nicht zum Kult geworden? Dann kooperiert mit einem Brand, der eure Zielgruppe anspricht, aber in keinem Konkurrenzverhältnis zu eurem Unternehmen steht. Das Potential an neuen Fans wächst also, da euer Koop-Partner euer Gewinnspiel sicher auch auf seiner Pinnwand veröffentlicht.

3. Die Facebook Promotion Guidelines beachten

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Kann Google Plus Facebook gefährlich werden?

- Gastbeitrag von Björn Tantau -

ImageCredits: sajola / photocase.com

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Facebook steuert als größtes soziales Netzwerk auf die Rekordmarke von 1 Milliarde aktiver Nutzerinnen und Nutzer zu. Für ein Projekt, das Ende 2003 in einem Studentenwohnheim in Harvard entstand und somit noch nicht einmal 10 Jahre auf dem Buckel hat, eine mehr als beachtliche Leistung. Facebook hat den digitalen Alltag im Internet sehr fest im Griff und tut viel, um seine Vormachtstellung zu festigen und auszubauen. Bisher gab es keine wirkliche Konkurrenz und die Dominanz von Facebook hinterließ vor allem 2010 und 2011 deutliche Spuren. Kein Wunder also, dass sich Google als bis dato erfolgreichste und größte Website im weltweiten Internet nicht in die Defensive drängen lassen wollte. Dementsprechend schuf man mit Google Plus ein eigenes soziales Netzwerk, das jetzt seit etwas mehr als 6 Monaten am Start ist.

Die Integration von Google Plus in viele Google-Produkte nimmt seit einigen Wochen immer mehr Fahrt auf und seit letzter Woche gibt es mit “Search Plus Your World” erstmals eine enge Integration von Ergebnissen direkt aus Google Plus in der personalisierten Google Suche. Aber reichen diese Maßnahmen, um Facebook wirklich gefährlich werden zu können? Schafft man es bei Google, sich von einem eher technologie-orientieren Konzern zu einem “Social Media Player” zu entwickeln? Und bietet Google Plus überhaupt echte Vorteile und solche Mehrwerte gegenüber Facebook, die die Masse an Nutzern zu einem Wechsel bewegen könnten? Diese und andere Fragen beleuchtet der folgende Artikel und versucht zu klären, ob Google Plus wirklich eine ernsthafte Bedrohung für Facebook darstellt.

Facebook ist DAS soziale Netzwerk

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Anwendungsprofil umziehen – der Praxis-Test

- Gastbeitrag von Stephan Alber -

Im Dezember kündigte Facebook das Entfernen der Anwendungsprofile an. Zum damaligen Zeitpunkt funktionierte die Zuweisung jedoch noch sehr unzuverflässig. Daher hatten wir vom unmittelbaren Umzug abgeraten. Inzwischen hat Facebook die anfänglichen Probleme behoben, daher haben wir nun mal den Praxis-Test – ohne Weg zurück – riskiert.

Als Test-Objekt dient(e) ein Anwendungsprofil mit knapp 350.000 Fans.

Erst lesen, dann klicken!

Wer nach der Methode “Einfach immer auf Weiter Klicken” verfährt, steht ganz schnell ganz dumm da. “Erst lesen, dann klicken!” lautet das Motto. Sicherlich wird allen Anwendungs-Administratoren der unübersehbare “Removing App Profile Pages” Banner auf der Profilseite der Anwendungen aufgefallen sein. Dieser verführt natürlich zum schnellen Klicken – was fatale Folgen haben kann. Wer den Button “Migrate” betätigt ohne ein Anwendungsprofil zuzuweisen, verliert mit diesem Klick alle Fans – für immer, ohne die Möglichkeit den Vorgang rückgängig zu machen! Alle Anfragen landen in der Folge direkt auf der Canvas URL der Anwendung. Wer dies zum Ziel hat, darf den Button gerne drücken. Der Vorgang wäre für diesen Fall abschlossen.

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Check-In into the Arena – Die Stadien der 1. & 2. Bundesliga als Facebook Places

- Gastbeitrag von Benjamin Stoll - 

lenipopeni / photocase.com

Facebook hat Anfang Dezember den Location Based Service Gowalla gekauft. Der mobile Dienst wird bereits Ende Januar 2012 eingestellt. Die Gowalla-Gründer Josh Williams und Scott Raymond sowie ein großer Teil des Teams ziehen aus dem texanischen Austin ins kalifornische Palo Alto in die Facebook-Zentrale, um dort ihre Expertise in die Produktentwicklung von Facebook einzubringen. Facebook erhofft sich dabei vor allem einen neuen Push von Facebook Places. Das „Orte“-Feature wurde im August 2010 auf Facebook gelauncht und ermöglicht Nutzern virtuell in Standorte „einzuchecken“ sowie andere Personen dabei zu markieren. In Deutschland wurde der Dienst am 5. Oktober 2010 eingeführt. Via Facebook Deals konnten sogar für virtuelle „Check Ins“ Angebote hinterlegt werden. Facebook Deals war in Deutschland seit Ende Januar 2011 online. Das Produkt „Deals“ ist jedoch bis jetzt noch nicht richtig im „Facebook-Mainstream“ angekommen. Entgegen vorheriger Ankündigungen, beerdigt Facebook die „Deals“ nicht und experimentiert damit weiter. In Deutschland ist derzeit über das Sales Team in Hamburg nur der Check-In Deal möglich.

Eines der ersten deutschen Unternehmen, die mit Facebook Places und einem entsprechenden Check-In Deal experimentiert haben, ist der FC Bayern München. Der Fußballverein verschenkte 1.000 Fan-Schals an Fans, die beim Heimspiel am 12. Februar 2011 gegen die TSG 1899 Hoffenheim auf Facebook in die Allianz Arena eingecheckt hatten. Lorenz Beringer, Projektleiter Social Media beim FC Bayern München:

„Die Aktion ist bei unseren Fans extrem positiv angekommen. Es gab einen Riesen-Run auf den Stand, wo die Fans nach dem Vorzeigen der Deals-Marke einen Fanschal bekommen haben. Hier hatten wir keine monetären Ziele, sondern wollten uns damit bei den Fans für ihre Unterstützung bedanken.“

Facebook ist bei den Vereinen der Bundesliga und 2. Bundesliga längst als relevantes kommunikatives Spielfeld angekommen: Alle 36 Profivereine sind mittlerweile dort mit einer eigenen Facebook Fanpage aktiv. Doch wie sieht es mit den Spielstätten, den Stadion, auf Facebook aus?

Die  Stadien der Bundesliga auf Facebook

Der FC Bayern München als virtueller Eigentümer der Allianz Arena

Spitzenreiter des deutschen Stadion-Rankings ist der Rekordmeister FC Bayern München mit der Allianz Arena, (weiterlesen …)

Vorstellungsgespräch auf Facebook: Social Interview

Karriereseiten bei Facebook gehören inzwischen bei vielen Unternehmen zu Standardmaßnahmen bei der Suche nach geeignetem Personal. Die New Yorker Agentur R/GA hat den Gedanken des Social Recruitings weiter getrieben und eine App entwickelt, um Interessenten für die Praktika der Agentur auf Herz und Nieren und zu prüfen – mit Hilfe der eigenen Freunde.

Die Bewerber autorisieren eine Facebook App, die verschiedene Fragen über sie auf die Pinnwand postet, verbunden mit einem Aufruf an die eigenen Freunde, diese Fragen zu beantworten. Bei R/GA erhofft man sich neben der Aufmerksamkeit auch einen direkten Dialog und einen ehrlicheren Blick auf die Bewerber als in einem Vorstellungsgespräch.

Die Agentur zeigt Konzept und Ergebnisse der “Social Interview” genannten App in einem YouTube-Video. Auffällig ist, dass die Antworten zumindest im Video stets positiv ausfallen. Ein Grund mehr, sich künftig zweimal zu überlegen, wen man als Freund hinzufügt.

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