Facebook Pages vs. Corporate Blogs?

- Gastbeitrag von Johannes Lenz -

facebook pages versus corporate blogs

Seit Sascha Lobo vor einem Jahr auf der re:publica 2012 feststellte, dass alles im Social Web geborgt sei, nur eben das eigene Blog nicht, mache ich mir so meine Gedanken. Zudem rief er das Jahr 2012/13 zum Jahr des Blogs aus. Wohl an. Einige waren ja wie euphorisiert und ich muss zugeben: Ich war froh, dass er dieses Statement abgab, denn es entsprach und entspricht meiner Auffassung. Doch insgesamt ebbte die Euphorie recht schnell wieder ab und wurde vom Alltagsgeschehen überlagert. Punktuell kam das Thema immer wieder mal auf, dann auch vermehrt mit Bezug auf Corporate Blogs. Dabei standen ihre klassischen Reize für Unternehmen im Vordergrund, etwa als Klaus Eck provokant äußerte: “Vergessen Sie Facebook”.

Als Coporate Blogger habe ich das Thema im AKOM360 Blog inzwischen mehrfach aufgenommen. Und dabei ging mir zunehmend durch den Kopf, wie es eigentlich wäre, wenn man einmal nach “Facebook Pages vs. Corporate Blogs?” fragt und schaut, ob dem wirklich so ist. Dies kann dann als Grundlage für weitere Diskussionen dienen, um die Vielfalt des Social Webs aufzuzeigen, das bei weitem nicht nur aus Facebook, Twitter, Google+ & Co. besteht. Vor allem aber sollte ein jedes Unternehmen zunächst seine Ziele und die damit verbundene Strategie festzurren, bevor es sich an die Auswahl der Kanäle für das künftige Social Media Engagement macht. (weiterlesen …)

Open Graph Apps für die Massen? Die Änderungen der letzten Wochen im Überblick

- Gastbeitrag von Johannes Nagl (Die Socialisten) -
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Seit der Freischaltung von Open Graph im Jänner 2012 hat sich einiges getan. Viele Aspekte der Schnittstelle, die eine tiefe Integration eigener Apps & Websites mit dem sozialen Graphen von Facebook ermöglicht, wurden seit dem überarbeitet: Einige Funktionen wurden ergänzt und manche wurden ersatzlos nach einigen Monaten wieder gestrichen. Während vor allem anfänglich die Skepsis aufgrund des befürchteten Mehraufwands in der App-Entwicklung groß war, zeigen vor allem Änderungen in den letzten Wochen sehr deutlich: Facebook möchte die Einstiegshürden kontinuierlich senken um noch mehr KonzepterInnen/ProgrammiererInnen für das Story Telling via Facebook zu gewinnen. In diesem Beitrag sollen die wichtigsten Änderungen der letzten Wochen zusammengefasst werden.

Der Open Graph hat seit jeher ein Image Problem. Sein Einsatz ist meist schwer zu verkaufen – das vorherrschende Vorurteil: Für viele kurzlebige Apps, etwa solche zur Durchführung von Marketing-Kampagnen, sei die Implementierung aufgrund der Komplexität und der lange dauernden Freischaltung von Aktionen schlichtweg zu aufwendig. Doch Facebook unternimmt sehr viel, um die Einstiegsbarrieren zu minimieren… (weiterlesen …)

Whitepaper: Placements für Facebook Ads – Die richtigen Anzeigen auf dem richtigen Gerät

Placements

Die Zeiten, in denen die Facebook Ads nur in der Seitenleiste verfügbar waren, sind längst vorbei. Inzwischen können Unternehmen zum großen Teil selbst entscheiden, wo ihre Anzeigen dargestellt werden. Das Zauberwort dafür heißt: “Placements”. Über diese Option lassen sich zum Beispiel Anzeigen nur auf bestimmten Endgeräten abspielen, was natürlich die Leistung einer Anzeige enorm beeinflussen kann. Placements ermöglichen eine weitere Aussteuerung von Anzeigen und bieten neben Interessen, Alter oder Geschlecht weitere Targeting-Optionen. Unser Gastautor Daniel Schalling ist Online Marketing Manager bei Projecter aus Leipzig und beleuchtet für euch dieses Thema genau. In dem 10 Seiten langen Whitepaper möchte er euch die ersten Schritte im Umgang mit den Placements zeigen.

Wie immer ist das komplette Whitepaper hier im Blog, als Download oder auf Scribd verfügbar:  (weiterlesen …)

3 Thesen zum neuen Newsfeed und dessen Auswirkungen für Unternehmen

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Nachdem der neue Newsfeed von Facebook gestern Abend unserer Zeit vorgestellt wurde und Phillipp heute die erste Einführung und Tour durch das neue Redesign gegeben hat, mehren sich die ersten Stimmen, die nach den Auswirkungen des Redesigns für Unternehmen fragen. Dazu drei Thesen, die wir gerne mit Euch teilen wollen. Wie Ihr ja wisst, Thesen sind Behauptungen, bei welchen der Verfasser davon ausgeht, dass sie der Wahrheit entsprechen. Werden sie widerlegt, müssen sie verworfen werden. Dazu bin ich im Falle des Falles gerne bereit.

It`s your visual content, stupid!

Ganz in der Art des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Clinton werden die Unternehmen mit dem neuen Newsfeed geradezu herausgefordert, den visuellen Part in ihrer Kommunikation, ob nun im Rahmen der Unternehmenskommunikation/PR oder ihrem Marketing schlichtweg zu optimieren. Es wird künftig noch mehr darauf ankommen, die eigene “Story” bildhaft, digital und integriert zu denken, zu entwickeln und vor allem zu realisieren, denn: “We want to give everyone in the world the best personalized newspaper in the world!” (Mark Zuckerberg gestern Abend während der PK)

Im konkreten Fall eines Updates einer Facebook Seite bedeutet dies für die Konzeption, das größere Bild mit einem kurzen Teaser, der dazu kommt, zu denken. Bildsprache und Text müssen noch mehr harmonischer gedacht werden als es bisher der Fall war. Und natürlich meint dies: Dein visueller (werblicher) Content muss großartig sein, er muss mich als Nutzer in seinen Bann ziehen, bei ihm zu verweilen, ihn zugleich zu verschlingen und ihn meinen Freunden via Like, Share, Comment zu empfehlen und das über Facebook hinaus… denken wir mal an Pinterest & Co. Er muss mich ganz einfach gesagt begeistern! Nur das Werbebild aufzublasen und dann rauszuschiessen  das wird künftig längst nicht mehr ausreichen!

Fakt: Visuelles Storytelling (visuelle Kommunikation allgemein) wird in das Zentrum des Unternehmensauftritts bei Facebook gerückt und muss, wenn man mehr Fans und mehr Interaktion als Ziel voraussetzt, einfach optimal sein und sitzen! Hinzu kommt, dass dieser visuelle Content durch gezieltes Targeting vom “Content is King” zum “Targeted content is  Kink Kong” wird, um Curt Simon Harlinghausen an dieser Stelle frei zu zitieren.

It`s your time, stupid!

Betrachtet man sich den neuen Newsfeed, (weiterlesen …)

Der neue Facebook Newsfeed: visueller, feediger und überall gleich!

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Da ist er, der neue Newsfeed von Facebook. Der erste Eindruck nach der halbstündigen Pressekonferenz, die Mark Zuckerberg um kurz nach 19:00 CET begann: Das neue Redesign wirkt beeindruckend aufgeräumt, übersichtlich und wurde mit viel Liebe zu visuellen Inhalten, ob Bilder, Texte oder Videos ausgestattet. Insgesamt konzentrierte sich die Vorstellung des neuen Newsfeeds auf drei Bereiche: Richer Stories, Choice of Feeds und Mobile Consitency. Inzwischen bietet Facebook wie eigentlich immer auch eine eigene Erklärseite zum redesignten Newsfeed an, die den passenden Titel “Goodbye Clutter – Hello bright, beautiful stories” trägt. Dort findet man auch ein Video, welches noch einmal die Neuheiten vorstellt. Außerdem könnt Ihr Euch dort auch für das anmelden, um als einer der ersten das neue Design nutzen zu können. Bis wir das neue Redesign aber tatsächlich nutzen können, wird es noch eine Weile dauern. Facebook hat bekanntgegeben, das sogenannte “Rollout” weltweit behutsam und langsam zu realisieren und dies mit dem großen Schritt begründet, den das Redesign des Newsfeeds bedeutet.

Der Content wirkt größer und visueller  

Künftig wird Euer Newsfeed noch bunter, als er jetzt schon ist. Das liegt daran, das Facebook dem Trend zur visuellen Kommunikation Rechnung getragen hat und etwa Bilder und Videos in den Stories (Updates) größer und prominenter darstellt. Warum? Wie Ihr seht: Seit 2011 ist der Anteil an Fotos in den Postings im Newsfeed auf nahezu 50% im Januar 2013 angewachsen.  (weiterlesen …)


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