Facebook Keyboard Shortcuts (Aktualisiert)

Im Juli 2011 hatten wir diesen Beitrag bereits veröffentlicht. Nun mehr als ein Jahr später wollen wir ihn aktualisiere da weitere Tastenkombinationen verfügbar sind.

Bisher wissen die wenigsten Nutzer auf Facebook, dass es auch hier Keyboard Shortcuts gibt. Durch dass Betätigen von verschiedenen Tastenkombinationen kann so sehr schnell zu verschiedenen Funktionen gewechselt werden. Um die Keyboard Shortcuts zu nutzen müsst ihr nur die unten stehenden Befehle passend für euer System kombinieren:

Windows

  • Firefox: Shift + Alt + …
  • Chrome: Alt + …
  • (IE: nicht verfügbar)

Mac

  • Firefox : Control + …
  • Chrome: Control + Option + …
  • Safari: Control + Option + …

Shortcuts

  • 1 = Startseite
  • 2 = Eigene Timeline
  • 3 = Freunde
  • 4 = Nachrichten
  • 5 = Benachrichtigungen
  • 6 = Generelle Kontoübersicht
  • 7 = Privacy Einstellungen
  • 8 = offizielle Seite von Facebook
  • 9 = Facebook Richtlinien
  • 0 = Hilfe
  • m = Neue Nachricht
  • ? = Suche

In der Photo Lightbox:

  • L = Like/Unlike Photo
  • Links & Rechtes Pfeiltaste = Navigation zwischen den Photos im Album

Welche dieser Tastenkürzel verwendet ihr schon? Welche sind eure Highlights?

Mit Ralph Siegel und “Facebook Uh Oh Oh” zum Eurovision Song Contest

Er hat es schon wieder getan! Ralph Siegel hat einen Song für den diesjährigen EuroVision Song Contest komponiert. So weit, so normal. Doch dieses mal dreht sich bei dem Song alles um Facebook.

“Facebook Uh Oh Oh!” ist der Beitrag, mit dem San Marino dieses Jahr beim Contest den Sieg in den Zwergstaat holen will. Unter deren 32.000 Einwohnern findet sich unter anderem die 37jährige Valentina Monetta. Sie soll den Song vortragen.

Doch es droht bereits erster Gegenwind. Wie LeadDigital berichtet, ist der Song zu kommerziell und verstößt damit gegen grundlegende Song Contest Regeln. Bis Freitag soll Siegel nun noch Zeit haben den Text anzupassen, damit San Marino doch teilnehmen kann.

Wir bekommen den Song (leider) nicht mehr aus den Ohren. Vielleicht führt Mark Zuckerberg den “Gefällt mir nicht” Button doch noch ein nachdem er dieses schöne Musikvideo angesehen hat. Schnitt und Effekte sind wirklich nichts für schwache Nerven:  (weiterlesen …)

Yahoo! verklagt Facebook wegen Patentverletzungen

Am gestrigen Montag hat Yahoo! beim amerikanischen Federal Court eine Klage gegen Facebook eingereicht. Der Vorwurf: Facebook nutzt unerlaubt Technologien, die Yahoo! mit 10 Patenten geschützt hat. Der Blick auf diese Patente verrät, dass es hier um existenzielle Teile des Facebook Geschäftsmodells geht.

So geht es beispielsweise um ein Patent, welches die Auslieferung von Anzeigen abhängig von den Geboten der Anzeigenkunden regelt. In einem anderen Patent (weiterlesen …)

Facebook to Business: Gebt uns Geld und wir zeigen eure Statusupdates

Die Facebook Marketing Conference gestern Abend hat uns nach den Neuerungen des Mittags kaum noch neue Informationen gebracht. Größtenteils ging es um bereits bekannte Funktionen und Erfolgsstories, die wie bereits an anderer Stelle gehört haben.

Elektrisiert war ich dann aber an einer Stelle der Produktneuvorstellung.Das Thema:

Facebook Ads. Reach Generator. Premium on Facebook. – Vorgestellt von Mike Hoefflinger, Director of Global Business Marketing of Facebook

Ein Gedächtnisprotokoll:

Facebook Posts von Pages werden von etwa 16% der Fans wahrgenommen. [...] Nun ist es möglich durch das Schalten von Media einen viel größeren Teil der Fans zu erreichen. Wenn ihr spannende Inhalte habt, könnt ihr mit den neuen Story Ads nun 50, 70, im Falle von Ben und Jerrys sogar 98% der Fans erreichen.

Realisiert wird dies alles durch den neuen “Reach Generator” und “Premium on Facebook”. Die eigene Page wird zu einer Art “Mission Control” für das eigene Unternehmen und die neuen Anzeigen repräsentieren die “Stories”.

Aber Moment! Einen Schritt zurück: Facebook Filter und der Umstand, dass nicht immer alle Nutzer online sind sorgen dafür, dass nur 16% der Fans meine Nachrichten überhaupt erhalten. Um die übrigen 84 Prozent zu erreichen soll ich als (großer) Seitenbetreiber Geld ausgeben.  Hier pochen dann allerdings zwei Herzen in uns, zum Einen: “Saucool! Neue Anzeigen, mehr Menschen erreichen und die Page als Zentrale = Perfekt!”. Zum Anderen aber auch “Bitte? Ist die Sichtbarkeit nicht eine Grundvorraussetzung einer Seite die einfach so mitgeliefert werden sollte?!?”. (weiterlesen …)

Das Gesetz der Masse (Gastbeitrag)

- Gastbeitrag von Arndt Carstens - 

Bildquelle: sajola / photocase.com

Vor gut zwei Wochen reihten sich bei den Öffentlich-Rechtlichen einige Dokumentationen über Facebook aneinander. Zum einen „Facebook – Milliardengeschäft Freundschaft“  und zum anderen „Medien bei Facebook: Helfer der Datensammler“. Wie bei  generell allen Berichten über Facebook zu erwarten ist, behandelten auch diese beiden das nicht unumstrittene Thema Datensicherheit. Ebenso wenig überraschend der, aus meiner Sicht, nicht wirklich geglückte Versuch der ‚neutralen’ Berichterstattung.

Ich denke, der Mehrheit der Facebook-Nutzer sind die generellen Probleme und ungeklärten Fragestellungen hinsichtlich der Datenschutzbestimmungen bei Facebook  mehr als bewusst. In gewisser Weise muss man den Medien auch wirklich dankbar sein, denn sie haben dazu beigetragen, dass diese mitunter brisanten Themen auf breiter Front ins Bewusstsein der Nutzer gerückt werden. Aber mehr und mehr gewinne ich den Eindruck, dass Facebook, Google und Co lediglich als große, internationale Datenkraken dargestellt werden. Hinsichtlich des Geschäftsmodells vieler Firmen ist diese Behauptung prinzipiell richtig. Ferner ist auch richtig, dass z.B. der vielzitierte Like-Button dazu eingesetzt wird, zusätzliche Daten und Insights zu generieren und sich somit der Einfluss von Facebook nicht mehr nur auf die eigene Webseite beschränkt.

Was mir insbesondere bei den Berichten neueren Datums fehlt, ist die Sicht des Nutzers. Es wird, wenn überhaupt, nur nebensächlich auf den Nutzen, die Vorteile eingegangen, die Facebook, Google und andere der „Datenhortung“ bezichtigten Seiten den Nutzer bieten. Darüber hinaus wird der Nutzer sehr häufig als unwissend und vollkommen naiv dargestellt. Ich denke, vielfach werden die User hinsichtlich ihrer Souveränität  einfach unterschätzt und immerzu als die „Opfer“ dargestellt. Dass dem nicht so ist, lässt sich an vier weit verbreiteten, meiner Meinung nach, falschen Grundannahmen klar machen: (weiterlesen …)

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