Dieses Konzept hat eine slowakische Agentur nun einen Schritt weiter getrieben. Klickt man auf deren Webseite den Like-Button, geht unmittelbar und im Livestream gut sichtbar ein Büroblaulicht an. Dieses leuchtet so lange, bis einer der Angestellten vorbei kommt und die Sirene wieder ausschaltet und sich mit einem Winken für den Like bedankt.
Zumindest soweit wir das Ganze beobachten konnten handelt es sich dabei nicht um einen Loop oder eine Aufzeichnung, sondern wirklich um einen Stream. (weiterlesen …)
Manchmal sind die Nebensätze einer Facebook Pressemeldung interessanter, als die Pressemeldung selbst. So zum Beispiel heute, als Facebook neben der Info “Facebook Exchange Anzeigen jetzt auch im Newsstream” auf die neue Seite Newsfeeder.com hinweist. Unter dieser Domain finden Werber besonders gelungene Newsfeed Beiträge von Marken. Dabei geht es, wie überhaupt beim neuen Newsfeed, primär um Beiträge mit Bildern.
Die Beiträge können nach verschiedenen Rubriken sortiert werden. Agenturen können weitere Beispiel einreichen und werden anschließend als Contributor aufgeführt.
Die einreichenden Agenturen liefert zu jedem Beispiel eine kurze Beschreibung, und Facebook verrät wichtige Informationen wie Likes, Kommentare und Shares. Leider wird die Reichweite der Posts nicht angegeben. Zu jedem Post können Besucher eigenen Kommentare abgeben und sich auch noch einmal den Orignal Beitrag anschauen.
Nachdem der neue Newsfeed von Facebook gestern Abend unserer Zeit vorgestellt wurde und Phillipp heute die erste Einführung und Tour durch das neue Redesign gegeben hat, mehren sich die ersten Stimmen, die nach den Auswirkungen des Redesigns für Unternehmen fragen. Dazu drei Thesen, die wir gerne mit Euch teilen wollen. Wie Ihr ja wisst, Thesen sind Behauptungen, bei welchen der Verfasser davon ausgeht, dass sie der Wahrheit entsprechen. Werden sie widerlegt, müssen sie verworfen werden. Dazu bin ich im Falle des Falles gerne bereit.
It`s your visual content, stupid!
Ganz in der Art des ehemaligen amerikanischen Präsidenten Clinton werden die Unternehmen mit dem neuen Newsfeed geradezu herausgefordert, den visuellen Part in ihrer Kommunikation, ob nun im Rahmen der Unternehmenskommunikation/PR oder ihrem Marketing schlichtweg zu optimieren. Es wird künftig noch mehr darauf ankommen, die eigene “Story” bildhaft, digital und integriert zu denken, zu entwickeln und vor allem zu realisieren, denn: “We want to give everyone in the world the best personalized newspaper in the world!” (Mark Zuckerberg gestern Abend während der PK)
Im konkreten Fall eines Updates einer Facebook Seite bedeutet dies für die Konzeption, das größere Bild mit einem kurzen Teaser, der dazu kommt, zu denken. Bildsprache und Text müssen noch mehr harmonischer gedacht werden als es bisher der Fall war. Und natürlich meint dies: Dein visueller (werblicher) Content muss großartig sein, er muss mich als Nutzer in seinen Bann ziehen, bei ihm zu verweilen, ihn zugleich zu verschlingen und ihn meinen Freunden via Like, Share, Comment zu empfehlen und das über Facebook hinaus… denken wir mal an Pinterest & Co. Er muss mich ganz einfach gesagt begeistern! Nur das Werbebild aufzublasen und dann rauszuschiessen das wird künftig längst nicht mehr ausreichen!
Fakt: Visuelles Storytelling (visuelle Kommunikation allgemein) wird in das Zentrum des Unternehmensauftritts bei Facebook gerückt und muss, wenn man mehr Fans und mehr Interaktion als Ziel voraussetzt, einfach optimal sein und sitzen! Hinzu kommt, dass dieser visuelle Content durch gezieltes Targeting vom “Content is King” zum “Targeted content is Kink Kong” wird, um Curt Simon Harlinghausen an dieser Stelle frei zu zitieren.
Weniger ist mehr, so heißt eine gängige Phrase, die fast überall anwendbar ist. Aber freiwillig auf Fans verzichten – sogar Fans löschen? Das ist ein sehr ungewöhnlicher Ansatz.
Die Senfmarke Grey Poupon macht gerade genau das und etabliert auf ihrer Facebook-Fanpage die “Society of good taste“, einen exklusiven Club, den man nur betreten kann, wenn der eigene Geschmack zu den Anforderungen passt.
Das wird über eine Facebook-App geklärt, die die eigene Ausbildung, Likes, Orte, Fotos und Updates auswertet und mit einem Score versieht. Liegt der über einem Schwellenwert, bekommt man Zutritt zur Gesellschaft und unter anderem exklusive Angebote präsentiert. (weiterlesen …)
Darüber wie das perfekte Facebook Coverfoto für das private Profil oder aber auch eine Facebook Page aufgebaut sein muss, haben wir ja hier schon mehrfach berichtet. Dabei konnten wir unsere Berichte vorwiegend auf eigenen Erfahrungen stützen.