Ein Like zum Anbeißen: Wiener Bäcker verschenkt Like-Brot
Patrick arbeitet als Digital Consultant bei der divia GmbH in Stuttgart und beschäftigt sich mit den Themen Social Media und Social Business. Zuvor war als Redakteur und Social Media Manager beim SWR tätig. Zudem hält er regelmäßig Vorträge und Workshops zur Digitalisierung von Arbeit und Kommunikation. Privat bloggt er auf patrickschneider.net
Immer mal wieder sieht man auf Facebook User, die wie verrückt Statusupdates teilen, in denen es um verschwundene Kinder oder ähnliches geht. Einen Höhepunkt erreichte diese Art von Postings sicherlich mit der gut gemachten Kony-Kampagne, die auch auf Facebook den gewünschten Impact hatte, aber kontrovers diskutiert wurde.
Die Kinderschutzorganisation “Save the children” macht sich die Tatsache, dass Menschen bei solch emotionalen Themen auf Facebook aktiv werden, mit einer neuen App zu Nutze. YouAlarm ermöglicht es dem Nutzer, Statusmeldungen an die Organisation zu “spenden”.
YouAlarm kommt dabei mit sehr rudimentären Berechtigungen aus, was man der App durchaus zu Gute halten kann. Die Autorisierung erfolgt dabei in zwei Schritten – der erste macht die App zugänglich, der zweite aktiviert den Zugriff zum Posten. Denn ohne den ist eine Spende des Statusupdates nicht möglich.
Wann genau die App dann postet, lässt sich jedoch nicht steuern. Der Inhalt der Statusmeldung soll auf die Katastrophe aufmerksam machen und zum Spenden aufrufen.
Was haltet ihr von YouAlarm – werdet ihr “spenden”? Welche anderen spannenden Projekte von NGOs kennt ihr?
Hier das Video zur Aktion und zur App:


In den Medien hört man immer mal wieder, wie schlimm die Verlagerung unserer Beziehungen in soziale Netzwerke ist – obwohl die ein oder andere Studie ja bestätigt, dass wir auf Facebook & Co. nur unsere echten Beziehungen abbilden.
Ein weiteres Projekt, um die virtuelle und die reale Welt zu verbinden, entwickelt zur Zeit Melissa Chow, Studentin des MIT, am MIT Media Lab. Dort forscht die Tangible Media Group nach Wegen, um digitale Information und physische Formen zu verbinden.
Herausgekommen ist Like-A-Hug, eine Weste, die die Reaktionen auf eure Facebook-Aktivitäten spürbar machen soll. Denn für jedes Like “drückt” euch die Weste, indem sie sich aufbläst. (weiterlesen …)

Weniger ist mehr, so heißt eine gängige Phrase, die fast überall anwendbar ist. Aber freiwillig auf Fans verzichten – sogar Fans löschen? Das ist ein sehr ungewöhnlicher Ansatz.
Die Senfmarke Grey Poupon macht gerade genau das und etabliert auf ihrer Facebook-Fanpage die “Society of good taste“, einen exklusiven Club, den man nur betreten kann, wenn der eigene Geschmack zu den Anforderungen passt.
Das wird über eine Facebook-App geklärt, die die eigene Ausbildung, Likes, Orte, Fotos und Updates auswertet und mit einem Score versieht. Liegt der über einem Schwellenwert, bekommt man Zutritt zur Gesellschaft und unter anderem exklusive Angebote präsentiert. (weiterlesen …)

Mit dem MINI JOHN COOPER WORKS GP soll bald ein neuer Wagen aus dem Hause Mini die Straßen bereichern. Um das angemessen zu feiern, hat sich die BMW-Tochter eine Facebook-Kampagne überlegt: The Source.
Die Idee ist relativ einfach, aber erfolgversprechend, wenn sie funktioniert. Und neu ist sie schon gar nicht. Nach und nach werden bis zum 20. August verschiedene Onlineinhalte innerhalb der App auf Facebook freigeschaltet, die die Nutzer auf Facebook, Twitter, Tumblr, aber auch per Direktlink sharen können. Die entsprechende URL enthält dabei eine Unique-ID – und wer am Ende die meisten Punkte beim Sharen gesammelt hat, gewinnt. Und zwar eine Testfahrt mit den neuen Mini.
Was mir gefällt, ist (weiterlesen …)