Wissen was public ist…

Wissen was public ist…


Mein Profil in der öffentlichen Ansicht.

Massige negativ zu Meldungen und öffentliche Datenschutzdebatten um Facebook. Dazu noch der neue Open Graph, der so die Befürchtung, noch mehr öffentlich zugänglich macht. Zumindest bei der Datenschutzdebatte kann jeder Nutzer  selbst bestimmen was öffentlich gemacht wird und was nicht. Wahlweise durch die Privacy Einstellung oder dadurch Informationen/Medien o.ä. einfach gar nicht zu veröffentlichen. Wir haben bereits im Oktober über die Privatssphäre Einstellungen berichtet, leider ist dieser Beitrag inzwischen schon verwaltet (wir arbeiten an einer neuen Version). Als ersten Schritt kann jeder Nutzer selbst schauen was da so öffentlich Zugänglich ist, was nicht und ggf. darauf reagieren:

  1. Einfachstes Mittel – Ausloggen und das eigene Profil anschauen. Hilft oft schon weiter und gibt einen guten Überblick. Was hier zu sehen ist, ist auch wirklich alles komplett öffentlich, für jeden und alle, auch für Suchmaschinen. Es sollte aber nicht vergessen werden, dass je nach Einstellungen für eingeloggte Nutzer hier mehr sichtbar ist (Bps. bei der Einstellung „Freunde von Freunden“ oder „Alle in meinem Netzwerk“).
  2. Abfrage der OpenGraph Daten. Mit Tools wie http://zesty.ca/facebook/ kann eingesehen werden, welche Daten im OpenGraph sichtbar sind. Im Prinzip ist das nicht viel anderes als ihr auch schon im ausgeloggten Zustand bei eurem Profil seht.
  3. Abfrage der Plattform Daten – ist meist die „erschreckenste“ Ansicht.  Die Abfrage der Plattformdaten macht sichtbar auf welche Daten Anwendungen und Spiele innerhalb von Facebook Zugriff haben – sofern ihr diese Apps authorisiert habt. Was Tools wie der Privacy Mirror aber auch leisten, ist die Ansicht wieviel Daten eine Applikation von den eigenen Freunden einsehen kann. Im Gegensatz zu diesen Daten wirken die für Suchmaschinen zugänglichen Daten gerade zu lächerlich, man muss sich aber im klaren sein was für einen massiven Datenbestand Spiele wie Farmville & Co hier haben. Die passende Privacy Einstellung findet ihr hier. (Das Tool ist leider oft sehr langsam und etwas buggy.)
  4. Grobe Übersicht der Likes. Ein Dienst der dass für die größten Webpages realisiert ist http://likebutton.me/. Dort werden die Likes der Freunde und die eigenen Dargestellt. Zusätzlich können eigene Webpages der Ansicht hinzugefügt werden.

Generell passt zu dieser Thematik auch Mashable´s Beitrag „Nobody Can Stop Facebook because nobody understands Facebook“. Die Privacy Einstellungen in Facebook sind zwar sehr umfangreich fordern aber auch viel ab, und sind für Neulinge nur schwer verständlich. Vielleicht helfen aber die vier Tipps aus dem Beitrag zumindest für sich selbst zu verstehen was einsehbar ist und was nicht. Wer sich im Gegensatz zu uns nicht klar über die Reichweite ist kann einfach vor dem Statusupdate, dem Photoupload oder dem Kommentar einfach nochmals kurz nachdenken.

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Es gibt 3 Kommentare

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  1. 2
    web20typ_ – Meine Bookmarks vom 28.04 bis 3.05

    […] facebookmarketing.de | Wissen was public ist… – Massige negativ zu Meldungen und öffentliche Datenschutzdebatten um Facebook. Dazu noch der neue Open Graph, der so die Befürchtung, noch mehr öffentlich zugänglich macht. Zumindest bei der Datenschutzdebatte kann jeder Nutzer selbst bestimmen was öffentlich gemacht wird und was nicht. Wahlweise durch die Privacy Einstellung oder dadurch Informationen/Medien o.ä. einfach gar nicht zu veröffentlichen. facebook security privacy […]

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