Re:publica 2010 Nachtrag

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Der Besuch auf der Republica ist nun schon etwas her und der Nachtrag schreibt sich schon etwas schwerer. Dennoch will ich es nicht versäumen zwei Keynotes auf der Republica hervorzuheben die einerseits super interessant waren aber andererseits auch gut in den Kontext dieses Blog passen:

1. Miriam Meckel

Der Vortrag beginnt mit einem kleinen Facebook Fail und der dort vorhandenen Fehlermeldung “This object cannot be liked”. Direkt im Anschluss wird es allerdings schon etwas theoretischer und Frau Meckel erörtert welche neue Herrausforderungen dahinter stehen, wenn plötzlich Profile an die Stelle von Persönlichkeiten treten. Wenn Neigungen und Abneigungen durch Algorithmen errechnet werden? Wenn das Denken der Datenauswertung weicht? Dann überantwortet der Mensch einen wachsenden Anteil seiner selbst an den Computer und beseitigt damit ein Momentum, das Leben menschlich macht: den Zufall. (Quelle)

2. Jeff Jarvis

“When we worry too much about protecting privacy, we risk losing the benefits of publicness that the internet brings us. Ill argue that we, the public, must protect whats public.”

Jeff Jarvis (bekannt durch das Buch “What Would Google Do?”) hat auf der Republica über das “German Paradox” gesprochen. Die Rede passt ganz gut in die aktuelle Datenschutz Diskussion rund um Facebook. Zusätzlich zur Rede kann das Thema auch in seinem Blog nachgelesen werden.

Sehr gut war auch der Vortrag von Peter Kurse. Weitere Informationen gibt´s auf der Republica Homepage.


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