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Gastbeitrag von André Paetzel

Gefühlt hat fast jede Marke mittlerweile eine Fanseite / “Gefällt mir” Seite auf Facebook. Für viele stellen sich dabei jedoch die üblichen Probleme ein. Wer pflegt den Content ein, wo kommen die Ressourcen her und welche Themen passen eigentlich zum Unternehmen?

Doch es gibt noch andere Probleme, mit denen man sich bei Markenseiten beschäftigen muss? Eine essenzielle Frage ist dabei auch: Was mache ich, wenn meine Marke nicht nur in einem Land vertreten ist? Eine übergeordnete Seite, quasi in Form einer Dachmarkenstrategie, oder mehrere Seiten, also für jedes Land eine?

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Hier sollen fünf Punkte aufgeführt werden, die aus meiner Sicht gerade für KMUs gegen eine Multi-Fanpage Strategie sprechen:

Pflegeaufwand:

Eigentlich liegt es nahe, aber für manche ist es doch nicht so offensichtlich. Bei einer übergeordneten Seite kann EIN kleines Team, oder eine Person für die Pflege reichen. Habe ich aber beispielsweise vier oder fünf Seiten, können diese oftmals schwer von einer Person gepflegt werden.

Natürlich haben Nike und Co mehr als eine Fanpage für den internationalen Markt. Aber Nike und Co haben auch größere Budgets und Ressourcen, als die meisten anderen Seiten

Monitoring:

Mehrere Seiten heisst auch durchaus größeres Monitoring. Wenn ich beispielsweise eine Unternehmensstrategie oder auch eine untergeordnete Kommunikationsstrategie verfolge, ist auf eine einheitlich Umsetzung zu achten. Habe ich mehr als eine Fanpage zu betreuen, mus sich auch auf mehr als eine Seite ein Auge werfen. Gerade in Krisenzeiten ist es gefährlich, da unterschiedliche Profile als Angriffsfläche dienen können.

Content Management:

Wie zuvor schon erwähnt ist es wichtig, eine einheitliche Kommunikation anzustreben. Trotzdem muss für jedes Land und jede Sparte anders zu kommunizieren werden. Es entsteht ein hoher Pflegeaufwand, der eingeplant und strukturiert werden muss. Auch muss beachtet werden, dass der Dialog mit dem User und der Austausch mit ihnen eingeplant werden sollte.

Kosten:

Unterschiedliche Seiten, das bedeutet auch unterschiedliche Ziel-URL und somit unterschiedliche Targeting Funktionen. Die Ausspielung von Werbung geschieht somit meistens auf Länderbasis und wird für jedes Land separat durchgeführt. Gerade wenn man alle Profile pushen möchte, kann dies teuer werden.

Vernetzung:

Man glaubt, es sei gar nicht so schwer es alle Seiten gut miteinander zu vernetzen. Man denkt immer, man schiebt einfach die Links hin und her und gut ist, eine naive Vorstellung. User beschweren sich, dass sie gleichen Content auf den Profilen finden. Auch ist eine gegenseitige Kanibalisierung der Seiten nicht auszuschließen.

Die Entscheidung für eine oder mehrere Pages ist mit Sicherheit nicht einfach und muss aus der Strategie kommen. Auch muss beachtet werden, mit welcher Marke man es zu tun hat und welche Strahlkraft diese besitzt. Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch die Kultur, die keinesfalls unterschätzt werden darf. Nicht alle haben beispielsweise das gleiche empfinden bei “Spaß” und “Witz”. So kann es leicht passieren, dass man missverstanden wird.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr Eure Eindrücke hinterlassen würdet und uns sagt was ihr für Erfahrungen gemacht habt. Vielleicht gibt es für Euch ja auch wesentliche wichtige Punkte, die für eine Multi-Page Strategie sprechen und die ich bis dato noch nicht berücksichtigt habe.

Über den Autor:
André Paetzel ist Junior Konzepter bei Grey worldwide in Düsseldorf. Neben dem Corporate Grey Blog (blog.grey.de) schreibt er seid gut 1,5 Jahren auf www.logolook.de über interessante Logos, neue Trends und was sonst noch so in der großen Markenwelt passiert.


38 Kommentare

  1. Wir in Südtirol haben damit ein Problem. Es muss alles auf DE und ITA gemacht werden.

    Wir selber sprechen Deutsch und da fällt die Gewichtung automatisch und auch ungewollt mehr auf den deutschen Content. Obwohl der Italiener viel aktiver auf FAcebook ist.

    BIs jetzt arbeiten wir mit den Filter (Sprache) Tabs machen wir in Englisch.
    Andere machen aber auch 2 Pages. Da wird die Arbeit um einiges mehr…

    Hat jemand eine TOP-Lösung? :)

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  2. Annika

    Was ist mit EINER Seite, aber der Option, den offiziellen Content mehrsprachig zu posten, so dass z.B. Fans in D/A/CH deutsche Posts bekommen, Fans in Frankreich und Belgien französischen Content und für englischsprachige und exotische Ländern Englisch ausgegeben wird?

    Wir machen das für einen Kunden, und es funktioniert ganz gut. Einziger Nachteil: Die Fan-Eintrgäge auf der Pinnwand sind natürlich unabhängig vom jeweiligen Standort für jeden sichtbar und sprachlich wild gemixt. Ebenso muss man sich in weiteren Tabs oder angeschlossenen Apps auf eine Sprache verständigen.

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  3. Dem Artikel kann ich nur zustimmen!
    Wir haben zwar mehrere Fanseiten für unterschiedliche Marken, aber die betreiben wir jeweils in Deutsch und Englisch und das funktioniert sehr gut!
    Bei Postings mit Links nutzen wir meist die Lokalisierung, um auch den Link in der entsprechenden Sprache anbieten zu können. Sonst schreiben wir öfters auch die 2. Sprache gleich als Kommentar.
    Von den Fans wird das auch gut angenommen.
    Wichtig ist nur, dass man Postings, die nur für den Deutschsprachigen Raum interessant sind, unbedingt lokalisiert – sonst beschweren sich die Fans gleich, die nichts verstehen.

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  4. Wir denken auch, dass die Filterfunktion der Pagepostings reicht. Neben dem Targeting von Sprachen ist ja auch das Targeting von Ländern und sogar Städten möglich. Wenn man eigene Inhalte mittels FBML zur Verfügung stellt, wirds natürlich komplizierter. Aber dafür die Fans auf mehrere Seiten verteilen?

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  5. Stephan

    Das ist ein wirklich interessantes Thema, das mich und meine Kollegen in den letzten Wochen sehr beschäftigt hat. Wir laufen mit 2 Seiten, eine für DACH, eine für die nicht deutschsprachigen Länder, in denen wir vertreten sind.

    Grundsätzlich funktioniert das ziemlich gut, da die beiden Betreuer der Seiten (ich für Englisch und mein Kollege für Deutsch) direkt nebeneinander sitzen. Das erlaubt eine permanente Abstimmung der Kommunikation ohne großen Aufwand. Sicherlich ist das auch mit E-Mail oder IM’s machbar, wenn man nur willens dazu ist. Es vermeidet zudem das Sprachenkuddelmuddel auf der Seite.

    Zur Strategie mit nur einer Seite: Auf dem derzeitigen Stand der gegebenen Steuerungsmöglichkeiten müsste ich hier sogar für eine Aufsplittung der internationalen Seiten votieren. Wer zum Beispiel in Europa und Übersee aktiv ist, wird feststellen dass die Zeitverschiebung durchaus ein Problem im Seitenmanagement darstellt. Amerika alleine deckt 4 Stunden Zeitunterschied ab und die geringste Differenz zu uns sind 6 Stunden. Das ist relevant, da inzwischen ein signifikanter Zusammenhang von Postzeit und Engagement festgestellt wurde. Wir posten daher bestimmte Inhalte mehrfach auf unserer Seite und müssen entsprechendes Geotargeting anwenden. Leider erlaubt das Targeting nach meinem Wissen aber keinen Ausschluss von Ländern, sondern nur eine Positivauswahl. Sobald man in mehr als 10 Ländern aktiv ist, kann das ziemlich anstrengend sein und es provoziert Fehler. Das gleiche gilt für die Tabs, die geografisch eigentlich nicht steuerbar sind. Da finde ich, muss Facebook in mehreren Aspekten deutlich nachbessern. Das würde letztendlich für Firmen und Nutzer die Kommunikationserfahrung erheblich verbessern.

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  6. Wir gestalten unsere individuellen FBML Tabs zweisprachig.
    Viel Text sollte man da ja sowieso nicht reinschreiben – das liest ja keiner.

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  7. Niels

    Eine Frage zu diesem Thema: wie schafft es denn z.B. der FC Bayern München, dass die Wall-Posts auf Deutsch sind, sobald ich diese Sprache gewählt habe? Und auf Englisch, wenn ich Englisch etc. als Sprache gewählt habe?
    Habe selbst eine Test-Page für unsere Firma, aber finde entsprechende Optionen nicht.

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  8. Stephan

    Hallo Niels,

    wir haben uns das mal eben angeschaut, da mein FB auf Englisch eingstellt ist und das meines Kollegen auf Deutsch. Die Erklärung ist simpel: Die stellen die Artikel doppelt ein, aber jeweils selektiert nach Sprache. Sieht man daran, dass bei den gleichen Posts unterschiedliche Reaktionen erfolgten. Zudem sind es teilweise auch andere Artikel.

    Die Bayern kochen also auch nur mit Wasser. (Ob die das in ihrer Schale erhitzen? :D)

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  9. Niels

    Ok, so weit verstanden. Artikel stehen auf der Homepage des FCB in 2 Sprachen zur Verfügung und sie posten die Links zu beiden Varianten innerhalb von Facebook.
    Dennoch bleibt meine Frage: es gibt ja auf Facebook nur eine offizielle Page des FC Bayern München. Dort werden alle Artikel eingepflegt. Wie kann man diese aber für eine bestimmt Sprache flaggen? Sonst würde man ja sowohl die englischen, als auch die Deutschen Beiträge sehen…
    Oder stehe ich irgendwie auf dem Schlauch?

    Antworten
  10. @ Niels: Links neben dem >Teilen< Button ist ein Schloß abgebildet, nach dem anklicken lassen sich benutzerdefinierte Statusmeldungen (Land, Sprache…) erstellen.

    Das funktioniert in persönlichen Profilen auch prima auf Freundeslisten angewendet.

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  11. Vielen lieben Dank für Eure Kommentare, wirklich sehr interessant! Werde mich heute Abend noch einmal melden :)

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  12. Ein ganz fundamentales Thema, bei dem für mich die zukünftige Entwicklung von FB überhaupt nicht abschätzbar ist.
    Noch eine konkrete Anmerkung: wenn wir mit einer Fanpage für viele Länder arbeiten, haben wir beim Targeting nach Ländern das Problem, dass wir die Fans verlieren, die kein Land angegeben haben. Bei länderspezifischen Fanpages haben wir das Problem, dass diese – wenn sie eine Ländereinschränkung haben – von Fans nur dann aufgerufen werden können, wenn sie eine IP-Adresse aus dem richtigen Land haben. Wir sind also z.B. bei einer Portugal-spezifischen Seite für den Fan mit Facebook-Standort Lissabon, der aber gerade von Spanien aus die Seite aufrufen will, überhaupt nicht mehr erreichbar.

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  13. In der Schweiz ist es noch einmal etwas schwieriger.
    4 Landessprachen: Deutsch, Französisch, Englisch und Rätoromanisch.
    Ein ganz wichtiger Faktor der dabei beachtet werden sollte, ist trotz eines Landes unterschiedliche Mentalitäten und Verhaltensweisen gibt. Das bedeutet, dass die Zielgruppen (in diesem Fall Sprachen) auch unterschiedlich angesprochen werden sollte.

    Klar spricht alles gegen die Kosten und den Aufwand, aber man sollte zuerst einmal abwägen wen man ansprechen möchte.

    Viel wichtiger ist die Frage ob man nur eine Facebook Seite machen soll und dort bei Statusmeldungen mit der “Eingrenzfunktion für Sprachen” arbeiten soll oder pro Sprache eine Seite zu eröffnen.

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  14. Stephan

    da hat Martin leider recht. Bei Facebook hat sich ja schon öfter gezeigt, dass die Umsetzung von Nutzerwünschen eher nicht ganz oben auf der Tagesordnung steht und man auch nichts verlautbaren lässt ob ein Vorschlag überhaupt in die interne Prüfung kommt.
    In Anbetracht der zunehmenden Werbeorientierung und des Zwangs zur Kapitalisierung gehe ich aber mal davon aus, dass wir in den nächsten 2 Jahren noch erhebliche Veränderungen im Page Management sehen werden. Auch die Analytics sind ja leider eher schwach. Gerade wenn man noch keine 10.000 Fans hat sind die Erkenntnisse doch sehr eingeschränkt und durch ihre mehrtägige Verzögerung auch oft schon veraltet.

    Um noch mal auf das Geotargeting zurück zu kommen: Martins Sorgen haben wir uns auch schon gemacht. Da die Lokalisierung ja mit einer Mischung aus IP und Profilangabe vorgenommen wird, würde mich mal interessieren ob der von Nils geschilderte Portugiese in Spanien trotzdem noch als Portugiese gesehen wird. Das wäre wirklich interessant zu wissen.

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  15. Zumindest für die individuellen Tabs und auch für die apps die wir erstellen, bieten wir mehrsprachige Lösungen an. Dies funktioniert ganz einfach und kann sogar als CMS geliefert werden.

    Beispiel mehrsprachige individuelle Tab von uns: Johann Lafer FB Seite. Beispiel App: “Favorites” oder auch unsere Shoplösung für Facebook: ShopShare.

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  16. Zunächst einmal noch einmal vielen herzlichen Dank für das tolle Feedback.
    Vor allem freut es mich, dass so viele vor der Frage stehen, wie man es am besten macht.
    Die Antworten von Euch bieten wirklich sehr interessante Ansatzpunkte und Ideenanstöße. Vieles von den Dingen ist sehr interessant und habe ich so gesagt auch noch nicht gesehen.

    Ich bin persönlich auch der Meinung, dass FB sich da noch was einfallen lassen muss.
    Ich mache es momentan meistens auch noch so, dass ich Nachrichten in Ländersprache über die erweiterten Posteinstellungen ausspiele. Das Problem ist aber, wenn die Gruppe eine bestimmte Größe hat, da wird es ein wenig unübersichtlich. (Meine Meinung)

    Was ich klasse finden würde, wenn es unterschiedliche Walls geben würde, damit man das besser auseinander halten kann.

    Antworten
  17. Mehrsprachige Tabs lassen sich problemlos realisieren, ich habe für einen Kunden (http://facebook.com/ifolor) eine mehrsprachige Seite aufgesetzt, welche automatisch Inhalte in der für Facebook gewählten Sprache darstellt – die Inhalte der individuellen Tabs werden direkt aus dem Kunden-CMS befüllt, Content Management Probleme lassen sich somit ebenfalls umgehen – Interessenten können sich gerne mit mir in Verbindung setzen.

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  18. @jens – nur teilweise korrekt, Restriktionen nach Sprache ist über fb:restricted-to nicht möglich, beispielsweise die Schweiz beinhaltet 3 (4) Sprachregionen. Mit fb:restricted-to kann ich zwar das Land einschränken, die Problematik der Mehrsprachigkeit bleibt also auch hier bestehen.

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  19. @chris – seit wann ist Englisch eine der vier Landessprachen? Zur Aufklärung für unsere nicht Schweizer Freunde: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch sind die vier Landessprachen der Schweiz.

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  20. @Thomas :D Vor lauter hin und her hab ich mich wohl verschrieben. Ich wollte Italienisch nicht unterschlagen :)

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  21. nicht nur mehrsprachige Länder haben ein Problem mit fb:restricted-to. Auch der ganz normale user der eine andere Sprache verwenden möchte als der Sprache des Landes wo er sich befindet hat dort ein Problem.

    In unsere Applikation die wir für Relais Châteaux gemacht haben (http://www.facebook.com/pages/Relais-Chateaux-Johann-Lafers-Stromburg/124317744271719?v=app_7146470109) detectieren wir die spracheinstellung von der Facebookuser und laden genau dieser.
    Auch in unser CMS können wir dies so einrichten.

    Das CMS gibt es übrigens zugleich als Verwaltungstool für admins die mehrere Seiten warten mussen und nutzt f-connect um berechtigungen und configurationen zu setzen (Damit Kunde und Admin trennbar sind). Wir verwalten mittlerweile knappe 150 Seiten mit ein einziger CMS installation. Ohne dem war der Verwaltungsaufwand unmöglich gewesen!

    Die übersetzungen werden somit von der Kunde selbst eingegeben/gewartet.

    Wenn jemanden selbst etwas probieren möchte: Dies funktioniert ganz leicht mit show und noshow von div’s. Wenn die programmierung von div’s und navigation zu aufwendig erscheint: unser CMS gibt es bereits ab 75 euro und ist für offizielle hilfsorganisationen gratis.

    Antworten
  22. @Hendrik
    Interessant, schaue ich mir mal an!

    Trotzdem fände ich es klasse, wenn es auf einer Seite unterschiedliche Pinnwände geben könnte!

    Zumindest wäre es für Kunden dann einfacher zu verstehen denke ich!

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  23. @Andre

    Auch unterschiedliche Seitennamen, sowie Tabnamen wären sinnvoll.

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  24. @Thomas (kleines bisschen off-topic)
    Ich sehe dein Beispiel hat auch einen SHOP-Tab. Da befinden sich bei jedes einzelne Produkt drei Fahnen.

    Vielleicht war ShopShare interessant für dich, dies ist ein trusted-shop zertifizierbarer Facebookshop die sich völlig in Facebook integriert (von der Anzeige bis zur Zahlung) und damit Facebookfunktionen nutzen kann um exclusive Fan-Produkte oder Fan-Rabatte für Fans an zu bieten. Dies hat sich als echte Fan-Generator erwiesen (und ja, auch Umsatz wird generiert). Der Gründerpreis gewinner Fahrrad.de (www.facebook.com/fahrrad.de) setzt diese auch ein.

    Der Shop und damit auch der Sprache, ist hier völlig anpassbar und wird automatisch geladen vom Nutzerprofil. Also keine Fahnen mehr bei jedes Produkt was angezeigt wird, das ist ja nicht mehr Zeitgemäß und in diesem Fall unnötig.

    Antworten
  25. @andre
    Mehrere Walls ist sicher ein guter Ansatz, aber genauso arbeitsintensiv wie mehrere Seiten führen. Und was von discussionen, Reviews, und vor allem Fotos? Die Umsetzung von sowas ist viel umfangreicher als so auf den ersten Blick… Unsere Kunden nutzen alle die benutzerdefinierte Postings in jeweilige sprache. Für der Admin einigermaßen unübersichtlich, aber nicht unüberschaubar.

    Antworten
  26. @hendrik Danke für den Hinweis, aber die Idee dahinter liegt mit Sicherheit nicht darin, irgenwelche Shop-Prozesse auf Facebook abzubilden. Ich bin a) Gegner von doppelter Datenhaltung, b) skeptisch, was die Akzeptanz von Shopping in Facebook anbelangt. Das Ziel des Shop-Reiters ist es, Kunden auf die Angebote auf der Website aufmerksam zu machen – die Website dahinter bietet alle Notwendigkeiten einer modernen eCommerce-Plattform.

    Antworten
  27. @Thomas
    a. ShopShare bietet Schnittstellen zu allen wichtigen Shopsystemen und WAWI’s, oder erstellt diese, somit gibt es keine doppelte Datenhaltung und 0 Aufwand, nur Nutzen, Umsatzsteigerung und einen neuen Vermarktungskanal. Sogar die Bestellungen laufen direkt in den WAWI rein wenn du möchtest.

    b. Vor nicht allzu langer Zeit war auch jeder skeptisch gegenüber online Webshops, jetzt aber sind sie nicht mehr weg zu denken! Sogar Facebook selbst hatte vor einigen Monaten noch riesige Akzeptanz-Probleme wovon jetzt schon bedeutend weniger zu spüren ist!

    Jeder kennt die Absprungraten die man erzeugt auf Links, die aus Facebook wegführen auf die eigenen Webpräsenz. Ich finde es mächtig irritierend wenn ich in Facebook auf einen Link klicke und ohne Warnung auf der Webpräsenz der Firma geführt werde. Vielleicht wollte ich mir ja noch zuerst die Wall oder Fotos anschauen?

    Es gibt für Anbieter unglaublich viele Vorteile einen Shop auf Facebook an zu bieten. Als allererstes mal alle Social Media aspekte die hier zu betrachten sind, die auf einem Webshop einfach nicht möglich sind. Speziell bei deinem Beispiel fehlt auf dem Online Shop wo mann verlinkt wird JEDE spur von Social Media. Nicht gerade ein rundes Konzept finde ich. Viele Potentiale bleiben ungenutzt!

    Shops in Facebook sind zwar in Europa noch nicht viel vorhanden, ShopShare ist auch der einzige Anbieter, der erstens nach deutschem Recht (Trusted Shops Zertifizierung) und zweitens nach Funktionen (Steuern, Versand, Zahlung, Attribute) brauchbare Lösung anbietet. Weltweit dagegen sind schon 10.000e Shops auf Facebook vorhanden, ein weiterer Grund warum deine Skepsis als Social Media Spezialist mich ein bisschen überrascht.

    Wir gehen bald online mit bekannten Konzernen die 100.000e von Besuchern auf Facebook haben. Dies wird die Akzeptanz von Facebookshops nachträglich beeinflussen, hoffentlich auch deine Skepsis!

    Hier ist noch ein Link zu dem Thema:
    http://connect.amaboston.org/profiles/blogs/customers-like-shopping-on?xg_source=activity

    Antworten
  28. Hallo Handrik
    a) für die Business-Lösung dieses Kunden gibt es mit Sicherheit keine Schnittstelle (Individuallösung)
    b) Das Wegführen auf eine Drittwebsite dürfte keine Irritation auslösen, gefühlte 80% der Links innerhalb von Facebook zeigen auf Drittwebseiten und solange alle Links im “_blank” geöffnet werden, spielt das für mich keine Rolle. Die von Dir beschriebene Absprungrate ist meiner Meinung nach gar nicht so riesig – vorausgesetzt die Landingpage stimmt.
    Betreffend Social Media innerhalb der Plattform gebe ich Dir recht, wobei was nicht ist, kann noch werden, und glaub mir – das Potenzial ist mir persönlich durchwegs bewusst ;-)

    Trotzdem bin ich kein Fan von Shops innerhalb von Facebook und werde es wahrscheinlich erst werden, wenn mir verlässliche Statistiken für den Erfolg eines “Facebook inside Shop” präsentiert werden.

    Antworten
  29. Hi Thomas,
    a) Wie gesagt…”oder erstellen diese”. Alle Schnittstellen sind möglich. Würde nicht die erste Individuallösung sein die wir anbinden. Wobei in deinem Fall die Anzahl der Produkte so gering ist, (und offensichtlich nicht von Lagerbeständen abhängig) dass man hier sowieso kaum von doppeldaten reden kann. Die Einrichtung des Shops würde nicht mehr Aufwand darstellen als die Erstellung des Tabs, in welchem die Links zum Webshop verfasst sind. (Das Wort “Facebookshop” würde mir hier nicht einfallen, eher “Produkte” oder so was.)
    b) Ich bin froh darüber, dass du von “gefühlte 80%” und von “Absprungrate nach meiner Meinung” redest. Sagen genau 0 aus und kann jeder sagen. Ich bin da einer ganz anderen Meinung, erstelle in unserem Multilanguale CMS Seiten auch nur inbound Links, sowie du bei den Facebookseiten aller Relais Châteaux Häuser sehen kannst.

    Eigentlich findet man überall im Web die Überzeugung, dass die Verlinkung nach externe Webseiten (sowohl im normalen Web als auch auf Facebook) nicht zum gleichen Erfolg führt, wie interne Verlinkungen. Externe Verlinkungen führen immer zu höheren Absprungraten, da ist kein entkommen, _Blank Page oder nicht.

    Zahlen sind Fakten. Ich werde dich sobald entsprechende Daten vorhanden sind mit Zahlen versorgen. Ich kann dir auf jeden Fall mitteilen das die Wachstumrate von Fans bei unseren Kunden nach installieren des Shops verdoppelt wurden.

    So nebenbei: Fahrrad.de beauftragte uns bereits seine 16 weitere Plattformen mit ShopShare nachzurüsten…. also muss etwas dran sein! Andere Projekte kann ich erst später veröffentlichen, kann dir aber versprechen, dass hier was sehr großes am Kommen ist.

    LG,

    Hendrik Maat

    Antworten
  30. @hendrik, da bin ich mal gespannt und erwarte gerne entsprechende Statistiken.

    Antworten
  31. Je Zielmarkt eine Fanpage, die Sprache im entsprechenden Markt über die von facebook gegebenen Funktionen machen.

    Wenn man nur anbieten will, dass Nutzer die Marke “liken” können, dann reicht auch eine allgemeine Seite.

    Besonders gelungen finde ich die Seite von Audi Deutschland vs. Audi.

    PS: Habe nicht alles gelesen, die Diskussion ist mir zu sehr abgedriftet :)

    Antworten
  32. akel

    @hendrik Könntest Du das: “Wenn jemanden selbst etwas probieren möchte: Dies funktioniert ganz leicht mit show und noshow von div’s.” nochmal deutlicher machen? Mit welcher if-Abfrage filterst Du? Funktioniert das mit fb_sig_locale?

    Würde mich brennend interessieren, da ich nichts Halbes und nichts Ganzes dazu finden kann. Ist es richtig, dass man für einen zweisprachigen Tab eine App erstellen muss? Damit hab ich nämlich schonmal angefangen, finde bloß nicht den Filterbefehl.

    Antworten
  33. Habe gerade frisch über die „Herausforderung Mehrsprachigkeit auf Facebook Pages“ gebloggt. Thomas Hutter hat mich dann auf seinen Blog- Beitrag und den Gastbeitrag auf facebookmarketing.de hingewiesen, die ich beide sehr gelungen finde.
    Mein Beitrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten die Unternehmen bzw. Page-Betreiber haben die Mehrsprachigkeit zu lösen.
    Ausgehend von dem gleichen Standpunkt wie André Paetzel gegen eine Multi- Fanpage Strategie für KMUs erläutere ich die Möglichkeiten die sich bei einer globalen Page für die Bausteine „allgemeinen Informationen“, “individuellen Tabs“ (Sprachwechsel bzw. Sprachtags) und „Pinnwand“ (benutzerdefinierter Empfänger pro Land oder Sprach bzw. mehrere Sprachen in einem Post) ergeben:
    http://jochenerbacher.posterous.com/das-problem-der-mehrsprachigkeit-auf-facebook

    Antworten
  34. Hallo,

    So mit die Iframes geht einiges an Möglichkeiten offen. Eine ganz leichte Lösung haben wir erstellt mit die Applikation “IFRAMEWRAPPER” http://www.facebook.com/apps/application.php?id=197936773558886

    Unter anderem ist es möglich um für jeder Sprache eine eigene Seite zu hinterlegen, wodurch das integrieren von mehrsprachiges kontent zu Kinderspiel wird.

    Ich wurde mich freuen auf feedback!

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