Facebook Principles – Facebooks Grundgesetz



Rule #10 - Eine Welt. Der Facebook-Service sollte geografische und nationale Grenzen überwinden und jedem Bürger dieser Welt zur Verfügung stehen.

Als wir letzte Woche alle uns bekannten Regeln, Guidelines und Richtlinien gesammelt haben sind wir wieder auf die Facebook-Grundsätze gestoßen. Bis lang traf wohl eher das Sprichwort „Aus den Augen aus dem Sinn“ für diese Grundsätze auch auf  uns zu, dennoch ist es super interessant sich diese Grundsätze einmal genauer durchzulesen. Sie bilden die Grundlage und die Basis von Facebook, auf ihnen baut alles auf und diese Grundsätze will Facebook erfüllen.

Wir wollen gar nicht näher auf die einzelnen Punkte eingehen oder unseren Standpunkt dazu erörtern. Wir alle wissen wohl, dass die Grundsätze ein Ziel sind welches das Optimum bedeutet und das es bei 500 Millionen Nutzern in vielen verschiedenen Ländern mit noch verschiedeneren Auffassungen von Privatssphäre, Freiheit und Transparenz nicht gerade einfach ist diese Grundsätze zu realisieren. Lest es euch mal durch, sagt uns eure Meinung wie Facebook sich gerade schlägt. Gern auch mal mit einem Blick über den Tellerrand hinaus und weg von manchen Schwächen in der Bedienung, weg von der deutschen Datenschutzdiskussion und weg von Serviceproblemen. Ist das, was Facebook da anstrebt in eurem Sinn?

Hier die Grundsätze, wir empfehlen solche Texte in Englisch zu lesen, da dann der ein oder andere Satz mehr Sinn ergibt.

Die Facebook-Grundsätze

Wir entwickeln Facebook, um die Welt offener und transparenter zu machen, was unserer Meinung nach zu einem besseren gegenseitigen Verständnis und einer engeren Bindung führen wird. Facebook fördert Offenheit und Transparenz, indem es Einzelpersonen eine größere Mitsprache beim Austausch von Informationen und Herstellen von Verbindungen gibt. Bei der Verfolgung dieser Ziele lässt sich Facebook von bestimmten Grundsätzen leiten. Die Erfüllung dieser Grundsätze sollte lediglich durch gesetzliche und technologische Einschränkungen sowie die sich ändernden sozialen Normen beschränkt werden. Daher stellen wir diese Grundsätze als Grundlage der Rechte und Pflichten derjenigen auf, die den Facebook-Service nutzen:

  1. Freiheit zur Weitergabe und Verbindung. Personen sollte es freigestellt sein beliebige Informationen in jeglichem Medium und Format auszutauschen und sich mit jedem, sei es eine Person, eine Organisation oder ein Service, online zu verbinden, solange beide Seiten ihre Einwilligung dazu geben.
  2. Eigentum und Kontrolle von Informationen. Personen sollten im Besitz ihrer Informationen sein. Es sollte ihnen freigestellt sein, diese mit beliebigen Personen zu teilen und an jeden beliebigen Ort mitzunehmen, einschließlich diese vom Facebook-Service zu entfernen. Personen sollte es freigestellt sein zu entscheiden mit wem sie ihre Informationen teilen und zum Schutz dieser Entscheidungen Privatsphäre-Einstellungen festzulegen. Diese Einstellungen können jedoch nicht die Art der Nutzung der Informationen durch Personen, die sie erhalten haben, einschränken, insbesondere außerhalb des Facebook-Services.
  3. Freier Informationsfluss. Personen sollte es freigestellt sein, auf alle Informationen zuzugreifen, die ihnen durch andere zur Verfügung gestellt wurden. Personen sollten außerdem praktische Hilfsmittel haben, mit denen der Austausch dieser Informationen und der Zugriff darauf einfach, schnell und effizient ist.
  4. Grundsätzliche Gleichstellung. Jede Person, sei es eine Einzelperson, ein Werbesponsor, ein Entwickler, eine Organisation oder eine andere Rechtsperson, sollte unabhängig von ihrer hauptsächlichen Beschäftigung innerhalb des Facebook-Services vertreten sein und Zugriff auf Verbreitung und Informationen haben. Es sollte ein einziger Satz von Grundsätzen, Rechten und Pflichten bestehen, die für alle Personen gelten, die den Facebook-Service nutzen.
  5. Sozialer Wert. Personen sollte es freigestellt sein über ihre Identität und Kontakte Vertrauen aufzubauen und einen guten Ruf zu gewinnen. Ihre Präsenz beim Facebook-Service sollte nicht aus anderen Gründen entfernt werden als denjenigen, die in der Facebook-Erklärung der Rechte und Pflichten beschrieben werden.
  6. Offene Plattformen und Standards. Personen sollten programmatische Benutzeroberflächen zur Weitergabe der ihnen verfügbaren Informationen und zum Zugriff darauf haben. Die Spezifikationen für diese Benutzeroberflächen sollten veröffentlicht werden und für jedermann verfügbar und zugänglich sein.
  7. Grundsätzliches Serviceangebot. Personen sollten Facebook kostenlos nutzen können, um eine Präsenz aufzubauen, mit anderen Kontakt aufzunehmen und mit diesen Informationen auszutauschen. Jede Person sollte unabhängig von ihrem Grad der Teilnahme oder der Anzahl ihrer Beiträge den Facebook-Service nutzen können.
  8. Gemeinwohl. Die Rechte und Pflichten von Facebook und den Personen, die Facebook nutzen, sollten in einer Erklärung der Rechte und Pflichten beschrieben werden, die nicht von den vorliegenden Grundsätzen abweichen sollte.
  9. Transparenz. Facebook sollte Informationen zu seinem Ziel, seinen Plänen, Richtlinien und Tätigkeiten öffentlich bereitstellen. Facebook sollte nach basisdemokratischem Muster ein Verfahren der Benachrichtigung mit anschließender Abgabe von Kommentaren einführen sowie einen Abstimmungsvorgang, um Beiträge und Diskurs zu Änderungen an den vorliegenden Grundsätzen oder an den Rechten und Pflichten zu fördern.
  10. Eine Welt. Der Facebook-Service sollte geografische und nationale Grenzen überwinden und jedem Bürger dieser Welt zur Verfügung stehen.
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