Das BH Farben Phänomen und die Marketing Relevanz


Schwarz, rot, weiß, pink, … ein kleiner Sturm „farbiger“ Statusupdates hat in den vergangen Tagen die Facebookprofile weiblicher Nutzer rund um den Globus bereichert. Nach einiger Verwirrung auf Seiten der Männer hat es sich inzwischen aber rumgesprochen:  ES sind die aktuell getragenen BH Farben gemeint.

Auslöser für diesen Sturm war eine Kettenmail, welche nur an andere Frauen weiter geleitet werden durfte:

“Some fun is going on…. just write the color of your bra in your status. Just the color, nothing else. It will be neat to see if this will spread the wings of breast cancer awareness. It will be fun to see how long it takes before people wonder why all the girls have a color in their status… Haha .”

Neben der guten Sache, an Brustkrebs erkranken jedes Jahr 57.000 Frauen in Deutschland und eine Früherkennung kann vielen von ihnen das Leben retten, wollen wir uns kurz anschauen, warum diese Farbmessages einen so großen viralen Erfolg haben und hatten:

  • Secret 1 – Die Unterwäsche(farbe) der meisten Frauen ist ihr persönliches Geheimnis.
  • Secret 2 – Die Kettenmail soll vor den Männern geheim gehalten werden. Nur Frauen wissen worum es bei den Farben geht.
  • Easy 1 – Die eigene BH Farbe rauszufinden sollte für die meisten Frauen kein Problem sein.
  • Easy 2 – Sie zu posten verlangt ebensowenig Aufwand, vielleicht aber etwas Mut.
  • Fun – Die verwirrten Kommentare der männlichen Nutzer bringen auf Frauenseite eine Menge Spaß.
  • Sex sells – Es geht hier, wenn auch nur indirekt, um Brüste.
  • Good Cause – Es geht um eine gute Sache, die Aufmerksamkeit für eine gefährliche Krankheit.
  • Chainletter – Kettenbriefe funktionieren noch immer. Erst recht, wenn sie nur weitergesendet werden müssen und keine wirkliche Arbeit (Easy 3) mit verbunden ist.

So schnell wie sich die BH Farben in Facebook ausgebreitet haben, so schnell sind auch die Trittbrettfahrer zur Stelle. So haben sich inzwichen einige Gruppen gegründet, es gibt eine Gegenbewegung und passen zu unserem Facebook Fail Artikel am Sonntag auch schon einen missglückten Versuch das Beste draus zu machen.


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