Pepsi Facedress: Gesichtsbuch zum Anziehen?


Letzte Woche haben wir euch bereits darüber berichtet, welche Erfolge PizzaHut mit einem kleinen Test der Facebook Offers in Deutschland erzielt hat. Die Offers (Angebote) lösen dabei die bekannten Facebook Check-In Deals ab. Inzwischen hat Facebook für die USA auch einen ersten Product Guide zur Verfügung gestellt, der zeigt, wie man ein Angebot erstellt und worauf man bei der Erstellung achten sollte.
Das der Prozess theoretisch auch in Deutschland eingeführt werden könnte, zeigen Screenshots, die uns vorliegen. Demnach ist die Funktion bereits komplett ins Deutsche übersetzt. Derzeit läuft die Funktion noch unter dem “Beta”-Label in den USA. Verwunderlich ist dabei, dass Facebook hier derzeit wohl keine Monetarisierungsstrategie im Hintergrund plant. Angebote können also kostenlos angelegt werden.
Gerade First-Mover werden von den neuen Offers profitieren. Erste Angebote in Australien und Irland wurden bis zu drei Millionen Mal eingelöst! Dies liegt wohl besonders daran, dass der Inhaltstyp “Angebot” bei den Nutzern noch nicht bekannt ist und diese einfach mal testen wollen, was dort passiert.
Hier nun der komplette Guide bei Scribd:
Sheryl Sandberg hat es in der Vergangenheit bereits mehrfach angekündigt: Auch kleine und mittelgroße Unternehmen sollen im Facebook Marketing weiter gestärkt werden. Dazu möchte Facebook unter anderem Werbegutscheine zur Verfügung stellen.
Aus dieser Ankündigung wird nun Realität. Auf der Seite der Facebook Marketingkonzepte steht seit knapp einer Woche das “Start to Success” Programm als App zur Verfügung. Dieses Programm verspricht unter anderem:
In Großbritannien gibt es das gleiche Programm übrigens auch für Agenturen. Diese bekommen dort immerhin knapp 60 Euro als Gutschein. Ob es ein Agenturprogramm auch in Deutschland geben wird, wissen wir derzeit nicht.
Gestern Abend hat Facebook eine spannende Veränderung beim Facebook Partner Programm bekannt gegeben. Dieses wird nun unter dem Namen “Prefered Marketing Developer” weitergeführt. In der Vergangenheit gab es hier das “Prefered Developer Consultants” Programm und das “Marketing API Programm”. Während ersteres vornehmlich “entwicklerlastige” Agenturen aufnahm, konnten an letzterem besonders Agenturen Teilnehmen, die hohe Mediabudgets für ihre Kunden verwalteten.
So zumindest war die Idealvorstellung. Aber bereits in der letzten Runde durften wir beobachten, wie mit Jung van Matt Neckar eine Agentur als PDC aufgenommen wurde, die eher in das Marketing API Programm gehörte. Damals hatten wir auch mit Andreas van de Castel über die Vorraussetzungen zur Aufnahme in dieses Programm gesprochen.
Mit dieser Neuorganisation stellt Facebook nun auch einen neuen Katalog bereit, mit dem sich die 232 Facebook Partner in 35 Ländern durchsuchen lassen. Hier gibt es jetzt auch Filtermöglichkeiten nach Spezialgebieten und Kundenstruktur. Dieser Katalog soll Unternehmen helfen, die auf der Suche nach einer passenden Facebook Agentur sind.
Zudem wurden weitere Partner für den deutschsprachigen Raum vorgestellt: (weiterlesen …)
Im März waren die ersten Anzeigen vom Facebook im Newsstream zu sehen und nun hat Facebook offenbar auch mobil nachgezogen. Die “gesponsorten Meldungen” aus dem Newsstream erscheinen nun auch auf den mobilen Endgeräten der Nutzern. Dies ist komplett unabhängig davon ob der Nutzer die Android/iPhone App nutzt oder auf m.facebook.com surft. Verwunderlich ist dieser Schritt nicht, denn Facebook hatte dies auf der fmc in New York bereits angekündigt.

Mit der Werbung erschließt sich Facebook einen weiteren riesigen Markt, denn die verschiedenen mobilen Versionen von Facebook haben über 425 Millionen aktive Nutzer. Für die gesponsorten Meldungen gelten die gleichen Regeln wie auch für die normalen Anzeigen im Newsfeed der Nutzer. So kann laut Facebook der Feed nicht explizit gebucht werden und die Anzahl der Anzeigen ist sehr begrenzt. Früher hatte Facebook die Obergrenze von einer Anzeige pro Tag kommuniziert, aus eigener Erfahrung können wir allerdings sagen das es diese Grenze inzwischen nicht mehr gibt. (weiterlesen …)